Dezentrales Arbeiten

Big Data Analytics und Cloud kombinieren

| Autor / Redakteur: Mathias Widler* / Stephan Augsten

Die manuelle Datenanalyse ist mühsam, eine Big-Data-basierte Bedrohungserkennung in der Cloud entlastet die Security-Abteilung.
Die manuelle Datenanalyse ist mühsam, eine Big-Data-basierte Bedrohungserkennung in der Cloud entlastet die Security-Abteilung. (Bild: Archiv)

Herkömmliche Security Hardware ist kaum dazu in der Lage, zielgerichtete Angriffe abzuwehren. Ein Cloud-basierter Sicherheitsansatz, bei dem auch Big Data Analytics zum Einsatz kommt, kann Appliances verknüpfen und Sicherheitslücken schließen.

Mit einem Paradigmenwechsel in der Sicherheitsinfrastruktur wird die IT-Architektur Cloud-ready gestaltet. So lässt sich das Arbeiten mit Anwendungen in der Wolke gezielt absichern, ohne den Umweg über die Sicherheits-Appliances in der Unternehmenszentrale zu nehmen.

Vor zehn Jahren waren die gesamten Daten eines Unternehmens noch auf dem zentralen Server gespeichert. Für die Sicherheit sorgten in der Regel eine Firewall und ein URL-Filter. Diese Ausstattung der Gateways reichte vollkommen aus, da der Datenverkehr nahezu ausnahmslos innerhalb des eigenen Unternehmensnetzwerks stattfand. So war die Infrastruktur unternehmensweit mit einem zentralen Daten-Hub pro Kontinent aufgebaut.

Heute setzen Unternehmen zunehmend auf Cloud-Applikationen, Plattformen und SaaS (Software as a Service). Herkömmliche, Appliance-basierte Sicherheitsansätze die im zentralen Hub vorgehalten werden, greifen in dieser Welt zu kurz. Da die Mitarbeiter zunehmend von zu Hause, von unterwegs aus oder von regionalen Niederlassungen auf die Daten in der Wolke zugreifen, müsste der Datenverkehr Kosten-und Latenztreibend zum Sicherheitsscan durch die Hardware-gesicherte Unternehmenszentrale gelenkt werden.

Die Cloud macht den Unterschied

Zur Absicherung der heutigen Cloud-basierten Arbeitswelten und von regionalen Firmenstandorten führt der logische Schritt in puncto Internet-Sicherheit ebenfalls durch die Wolke. Entscheidet sich ein Unternehmen für die Cloud, geht damit auch das Überdenken der Netzwerkarchitektur einher. Denn ein Hub-Ansatz mit zentralisierter Sicherheit wird ineffizient, wenn die Mitarbeiter zur Malware-Filterung von jeder Niederlassung ihre Daten zuerst zur Zentrale routen müssen auf dem Weg in das Internet.

Ein Cloud-basierter Sicherheitsansatz macht den Umweg über die Unternehmenszentrale obsolet, spart MPLS-Bandbreite und schließt Sicherheitslücken. Ein solcher Ansatz unterstützt Unternehmen aller Größen dabei, Internet Security, Schutz vor Advanced-Persistent-Threats, SSL-Scanning, Cloud Firewall und Bandbreitenmanagement mitsamt der Verwaltung von Richtlinien, Sicherheits-Assessments und -Intelligenz hochintegriert umzusetzen.

Dies bestätigt auch die Studie “The Necessity of Cloud-Delivered Integrated Security Platforms” von Forrester Consulting. Die Analysten sehen einen Cloud-Ansatz für IT-Sicherheit im Vorteil gegenüber traditionellen On-premise Security Appliances. Nur integrierte Plattformen bieten nach Meinung der meisten befragten Sicherheitsexperten die nötige Sicherheit und sind Punktlösungen deutlich überlegen.

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