Amacom Data Locker Terabyte USB-Festplatte mit PIN-Eingabe

Externe USB-Festplatte zerstört Daten bei falscher PIN

19.10.2009 | Redakteur: Peter Schmitz

Nur mit PIN kommt man an die auf der externen Amacom Data Locker Festplatte gespeicherten Daten.

Bis zu ein Terabyte an Daten können Reisende mit der mobilen, verschlüsselten USB-Festplatte Amacom Data Locker sicher speichern. Die externe Harddisk des Storage- und Security-Experten Origin Storage verfügt über eine vollständig integrierte Hardwareverschlüsselung mit PIN-Eingabe. Falscheingabe der PIN fhrt zur unwiederruflichen Löschung der Daten. Anwender können zwischen vier Varianten mit 320, 500, 750 GB oder einem TB entscheiden.

Alle Modelle der Amacom Data Locker Serie sind wahlweise mit 128- oder 256-Bit AES-Verschlüsselung ausgestattet. Der Zugriff auf das Gerät erfolgt per PIN-Eingabe (bis zu 18 Stellen) über einen im Gehäuse integrierten Touchscreen. Da so keinerlei Software auf dem Host-System benötigt wird, funktioniert Amacom Data Locker völlig unabhängig vom Betriebssystem.

Zu den Highlights der Amacom Data Locker Festplatte von Origin Storage zählen spezielle Sicherheitsfeatures wie etwa ein „Selbstzerstörungsmodus“, der die gespeicherten Daten vor so genannten Brute-Force-Attacken schützt. Falls ein unberechtigter Benutzer versucht die PIN zu erraten, registriert der Selbstzerstörungs-Modus des Data Lockers automatisch die Falscheingaben. Nach jeder dritten falschen PIN wird das Gerät selbsttätig abgeschaltet, so dass der Benutzer es zur erneuten PIN-Eingabe wieder einschalten muss. Nach insgesamt neun Falscheingaben wird der AES-Schlüssel dauerhaft zerstört. Ohne diesen sind die weiterhin verschlüsselten Daten auf dem Data Locker nicht wiederherstellbar. Die Festplatte ist für den professionellen Einsatz in Unternehmen und Organisationen ausgelegt und nach dem Federal Information Processing Standard (FIPS 197) der US-Bundesregierung zertifiziert (die zusätzliche FIPS 140-2 Zertifizierung wurde bereits beantragt).

Clever ist auch, dass das virtuelle Ziffernfeld für die Eingabe der PIN auf dem integrierten Touchscreen optional auch zufällig angeordnet dargestellt werden kann. Dies ist vor allem dann sinnvoll wenn Anwender die Data Locker Festplatte häufig im Beisein anderer Personen beziehungsweise in der Öffentlichkeit verwenden müssen. Außenstehende können so aus der Beobachtung der Handbewegung bei der Eingabe keinerlei Rückschlüsse auf die PIN ziehen. Wird die Festplattegestohlen, können Kriminelle auch durch eine Analyse der Fingerabdrücke auf dem Display keine verwertbaren Informationen gewinnen.

Admin-PIN für managebare Sicherheit

Der Data Locker kann von einem einzelnen Benutzer ohne zentrale Verwaltung durch den Administrator genutzt werden. Für Organisationen mit zentralen Sicherheitsbestimmungen bietet der Data Locker Enterprise dem IT Manager oder dem Datenschutzbeauftragten zusätzlich die Möglichkeit das Gerät mit einer Administrator-PIN zu konfigurieren. Einmal festgelegt erlaubt diese Administrator-PIN dem Sicherheits- oder IT-Beauftragten den Zugriff auf die Daten eines Benutzers auch ohne dessen individuellen Code.

So kann der Data Locker ohne Verlust der gespeicherten Daten neu konfiguriert werden, falls der Mitarbeiter seine PIN vergessen oder das Unternehmen verlassen hat. Der Administrator-PIN-Code kann außerdem genutzt werden, um den AES-Schlüssel zu löschen und das Gerät unkompliziert in den Auslieferungszustand zurück zu versetzen (um es z.B. einem neuen Mitarbeiter zu übergeben). Dadurch ist gleichzeitig sichergestellt, dass die vom Vorbesitzer gespeicherten Daten nicht wieder hergestellt werden können.

„Durch die im September in Kraft getretene Datenschutznovelle ist der Schutz von Unternehmensdaten erneut verstärkt ins Blickfeld geraten“, sagt Konstantin Fröse, Divisional Director bei Origin Storage. „Um Datenskandale mit teils schwerwiegenden Ausmaßen zu vermeiden, sollte gerade die Sicherheit von sensiblen Informationen, die außerhalb des Unternehmensnetzwerks transportiert werden, auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu zählen beispielsweise Kundendaten und Vertriebsunterlagen auf Notebooks oder anderen mobilen Geräten von Außendienstmitarbeitern.“ so Fröse weiter.

„Laut der Studie Data Loss Barometer von KPMG entstehen allein rund elf Prozent aller Datenverluste durch den Diebstahl mobiler Datenträger und Speichermedien. Verschiedene Untersuchungen zeigen außerdem, dass hier oft nicht einmal die simpelsten Sicherheitsmechanismen verwendet, sondern Daten völlig unverschlüsselt belassen werden. Amacom Data Locker stellt für dieses Problem gerade deshalb eine interessante Alternative dar, da der Anwender nicht mehr selbst an den Schutz oder die Verschlüsselung seiner Daten denken muss – und dies somit auch nicht vergessen kann.“ betont Konstantin Fröse.

Preise und Verfügbarkeit

Amacom Data Locker von Origin Storage ist ab sofort in den Kapazitäten 320, 500 und 750 Gigabyte, sowie 1 Terabyte erhältlich. Die empfohlenen Preise liegen zwischen 209 Euro für die 320 GB Platte mit 128-Bit-Verschlüsselung und 539 Euro für die 1 TB Festplatte mit 256-Bit-Verschlüsselung (alle Preise zzgl. MwSt.).

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