Cyberkriminalität

FBI nimmt WannaCry-Retter fest

| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

Der WannaCry-Retter wurde am Mittwoch in Las Vegas vom FBI verhaftet.
Der WannaCry-Retter wurde am Mittwoch in Las Vegas vom FBI verhaftet. (Bild: gemeinfrei/Pixabay / CC0)

Marcus Hutchins, der beim Kampf gegen die Verbreitung des WannaCry-Trojaners eine große Rolle gespielt haben soll, wurde selbst am Rande der Hacker-Konferenz Black Hat in Las Vegas festgenommen.

Wie das US-Justizministerium am Donnerstag mitteilte, soll der Brite, Marcus Hutchins, der die Verbreitung des WannaCry-Trojaners gestoppt haben soll, nun selbst festgenommen worden sein. Der Hacker soll seinerseits bei Entwicklung und Verbreitung der Schadsoftware „Kronos“ beteiligt gewesen sein. Hutchins wurde am Mittwoch in Las Vegas auf dem Heimweg von der Hacker-Konferenz Black Hat festgenommen.

Mit dem 2014 und 2015 aktiven „Kronos“ soll es möglich gewesen sein, Login-Daten von Online-Banking-Nutzern abzugreifen. Die Schadsoftware wurde auch zum Verkauf auf einer mittlerweile geschlossenen Plattform im Darknet angeboten.

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15.05.17 - Die Ransomware WannaCrypt0r hat weltweit tausende Systeme infiziert. Geholfen hat ein NSA-Exploit sowie eine längst gepatchte Schwachstelle in Windows SMB. Neben privaten Systemen waren Unternehmen, Krankenhäuser und die Deutsche Bahn durch den Trojaner betroffen. Neueste Informationen deuten auf weitere Varianten der Malware hin. lesen

Hutchins soll in WannaCry einen „Ausschaltknopf“ gefunden haben, was womöglich eine weitere Verbreitung verhinderte. Der Trojaner hatte im Mai 300.000 Computer in 150 Ländern befallen, verschlüsselte Daten auf den Rechnern und forderte Lösegeld.

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