Mobile Geräte im Unternehmen absichern und verwalten

Fünf BYOD-Tipps von Acronis

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit den richtigen Maßnahmen können Unternehmen von BYOD profitieren.
Mit den richtigen Maßnahmen können Unternehmen von BYOD profitieren. (Bild: drubig-photo - Fotolia.com)

Angesichts des Smartphone- und Tablet-Hypes lässt sich kaum verhindern, dass Anwender ihre privaten Mobilegeräte mit dem Firmennetz verbinden. Dieser Trend hin zu Bring Your Own Device ist gleichermaßen verheißungsvoll wie risikoreich. Acronis hat deshalb fünf Tipps für Unternehmen.

Vor Bring Your Own Device (Bring Your Own Device), also der Nutzung privater Mobilgeräte im Unternehmen, wird nicht zu Unrecht gewarnt. Denn abgesehen von der Malware-Gefahr, die von persönlich genutzten Endgeräten ausgeht, muss ein Unternehmen auch um die Sicherheit sensibler Daten fürchten.

Der Sicherheitshersteller Acronis ist davon überzeugt, dass IT-Abteilungen trotz aller Kritikpunkte an BYOD die Risiken unter Kontrolle halten können. Um die Vorteile ausschöpfen zu können, müssen allerdings alle Faktoren passen.

Dies beginnt bei der richtigen Planung, setzt sich fort bei sorgfältiger Gerätekonfiguration, geeigneten Überwachungsrichtlinien und einfachem Dateizugriff und endet bei adäquaten Sicherheitslösungen. Acronis gibt Unternehmen fünf Tipps an die Hand, wie sie sich auf das Ausbreiten privater mobiler Endgeräte in Arbeitsumgebungen vorbereiten können:

1. Lösungen für Mobile Device Management und Mobile File Management einführen

Unternehmen sollten sicherstellen, dass private Geräte im Firmennetz über eine unternehmensweite MDM-Lösung (Mobile Device Management) eingebunden sind und der Zugriff über ein sicheres MFM-System (Mobile File Management) erfolgt. Dies ermöglicht den sicheren Zugriff auf E-Mails und Dateien des Unternehmens.

Auf diesem Weg können Unternehmen notwendige Beschränkungen und Richtlinien einführen und anwenden; handele es sich nun um die Anforderung eines Entsperr-Codes zur Gerätenutzung, sichere und rollenbasierte Zugriffsrechte oder der völlige Ausschluss eines bestimmten Geräts vom Netzwerkzugriff.

Ein MDM-System trägt dazu bei, den Schaden zu verringern, der bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts entsteht. Mittels MDM kann der Administrator vertrauliche Daten des Unternehmens remote leicht löschen. Außerdem kann das Unternehmen so eine Liste von Apps aufstellen, die geschäftlich verwendet werden dürfen und den Dateizugriff strikt aber effizient kontrollieren.

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