Intel Security und Stormshield verbünden sich

Hilfe für Betreiber kritischer Infrastrukturen

| Redakteur: Manfred Klein

Der Schutz kritischer IT-Infrastrukturen vor IT-Angriffen kann überlebensnotwendig sein
Der Schutz kritischer IT-Infrastrukturen vor IT-Angriffen kann überlebensnotwendig sein (Bild: rcfotostock – Fotolia.com)

Die Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen unter Druck: Das im vergangenen Jahr verabschiedete IT-Sicherheitsgesetz zwingt sie, IT-Angriffe umgehend zu melden. Eine Kooperation der Firmen Intel Security und Stormshield soll nun dazu betragen, Daten in kritischen Infrstrukturen besser vor Angriffen zu schützen.

Intel Security und Stormshield, ein Tochterunternehmen von Airbus Defence and Space und einer der führenden Anbieter im Cybersecurity-Markt, haben eine Partnerschaft für die gemeinschaftliche Nutzung von McAfee ePolicy Orchestrator (ePO), McAfee Data Loss Prevention (DLP) und Stormshield Data Security (SDS) geschlossen. Der Zusammenschluss der ANSSI-zertifizierten Verschlüsselungstechnologie von Stormshield mit dem Security Connected Framework von Intel Security soll Kunden, die kritische nationale Infrastrukturen (Critical National Infrastructure, CNI) betreiben, dabei unterstützen, den Schutz ihrer Daten zu optimieren.

Digitale Angriffe auf CNIs besitzen das Potenzial, ganze Nationen massiv zu beeinträchtigen, und diese Bedrohung wächst weiter. Zusätzlich werden Datensicherheit und Datenschutz zu stetig anspruchsvolleren Aufgaben für CNI-Organisationen.

Die Lösungen sollen das Sicherheitsmanagement vereinheitlichen, das Risikomanagement vereinfachen und das Compliance-Management sowie die Sichtbarkeit von Daten, die innerhalb und außerhalb der Organisation in Bewegung sind, erweitern.

„Aus verschiedenen Gründen – darunter der Diebstahl für persönliche Zwecke und organisierte Spionage – dürften CNI-Betreiber, das Militär, Luftfahrt- und Verteidigungsorganisationen eine steigende Anzahl und Komplexität von Cyber-Bedrohungen in den kommenden Jahren feststellen“, sagt Fabien Rech, Regional Director Frankreich bei Intel Security.

„Diese Gefahren in Angriff zu nehmen erfordert abgestimmte private wie öffentliche Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene, ebenso wie eine Veränderung der Denkweise; vor allem dann, wenn Technologien zum Einsatz kommen, die notwendig sind, um diese Art von Infrastrukturen besser zu schützen. Wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft ein Schritt in die richtige Richtung ist.“

Auch der CEO von Stormshield, Pierre Calais, ist von der Wirksamkeit der Kooperation überzeugt: „Diese Partnerschaft zwischen zwei großen IT-Sicherheitsunternehmen, von denen jedes komplementäre, bewährte Technologien entwickelt hat, ist eine Antwort auf die Herausforderungen, die der Schutz sensibler Infrastrukturen mit sich bringt“.

Pierre Calais weiter: „Wir glauben, dass Sicherheitsanbieter sich nach Kräften bemühen sollten, dass ihre Security-Lösungen miteinander arbeiten können, um die permanente Herausforderung zu bestehen, zu der die Bekämpfung von digitalen Bedrohungen geworden ist. Stormshield Data Security (ehemals SecurityBox) bietet nun eine Verwaltungsoberfläche, über die Kunden die Lösung nahtlos in ihre McAfee DLP-Umgebung integrieren können“.

Erkennungsrichtlinien und Handlungen würden dabei in der McAfee EPO definiert, um sensible Daten mittels Stormshield Data Security zu verschlüsseln. Eine Nutzerinteraktion sei dabei nicht erforderlich, die Dateien würden automatisch verschlüsselt, basierend auf den in der EPO-Konsole hinterlegten Kriterien.

Die Anwendungen von Drittherstellern könnten somit nun von den Funktionen der durch die französische Behörde für nationale Sicherheit in Informationssystemen (ANSSI) zertifizierten, qualifizierten und bewährten Verschlüsselung profitieren. Die kombinierte Nutzung von Stormshield Data Security- und McAfee-Lösungen sei dazu konzipiert, Organisationen jeder Größe einen außergewöhnlichen und zuverlässigeren Weg zu ebnen, um Informationen besser zu schützen und zu kontrollieren.

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