Microsoft Patchday September 2017

Microsoft fixt kritische Schwachstellen in Windows, Office, Outlook und Flash

| Autor / Redakteur: Moritz Jäger / Peter Schmitz

Microsoft aktualisiert im September 2017 Windows, Office, Outlook und Flash.
Microsoft aktualisiert im September 2017 Windows, Office, Outlook und Flash. (Bild: pixabay / CC0)

Der Patchday für September ist da. Diesmal gibt es Update für mehrere kritische Schwachstellen. Betroffen sind Windows, Office, Outlook und, natürlich, Adobe Flash. Die Aktualisierungen werden automatisch ausgerollt.

Der zweite Dienstag im Monat ist Patchday bei Microsoft. Windows 10 wird dabei ebenso versorgt wie Windows Server, Outlook, Office und der Flash Player. Seit Anfang des Jahres liefert Microsoft leider keine Übersicht mehr über die Patches. Stattdessen gibt es nur noch eine kleine Zusammenfassung, welche Software betroffen ist. Für September gibt es auf dieser Seite.

Windows 10

Mit dem aktuellen Patchday wird Windows 10 auf die Versionsnummer 1703 aufgehoben. Diesmal sind eine ganze Menge von Updates dabei. Für IT-Profis ist das Update für das Bitlocker PowerShell Skript interessant, ebenso wie zahlreiche Bugfixes. Wichtig sind vor allem die Sicherheitsupdates für den Windows Drucker Spooler, die Grafik-Komponente, die Shell und andere essentielle Komponente. Die komplette Übersicht gibt es auf dieser Webseite.

Office und Outlook

Der Patchday schließt eine kritische Lücke in Office, diese betrifft alle Versionen von 2007 SP3 bis zur aktuellen Version. Das gleiche gilt für Outlook, hier sind Versionen von 2010 SP2 aufwärts betroffen. In beiden Versionen lässt sich Code ausführen. Diese Updates sollten höchst Priorität haben. In den letzten Wochen und Monaten wurden über solche Schwachstellen vermehrt Firmen attackiert, etwa indem gefälschte, verseuchte Bewerbungen an die Personalabteilung geschickt wurden.

Adobe Flash

Natürlich wird mal wieder der Flash Player aktualisiert. Und erneut lässt sich über die Lücke Code von außen ausführen. Wer den Player nicht benötigt, sollte ihn deinstallieren, inzwischen ist er mehr Risiko als er wert ist. Betroffen sind alle Desktop- und Server-Versionen von Windows.

Die Patches werden automatisch per Windows Update verteilt. Wer einen WSUS nutzt, sollte sie ebenfalls in den nächsten Stunden erhalten und möglichst schnell an seine Nutzer ausrollen.

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