Synology NAS optimal zu Hause und in kleinen Büros nutzen

Richtige Konfiguration, Überwachung und anderes mehr

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Rainer Graefen

Mit dem Ressourcen-Monitor überwachen Administratoren das NAS-System effizient von der Weboberfläche aus.
Mit dem Ressourcen-Monitor überwachen Administratoren das NAS-System effizient von der Weboberfläche aus. (Bild: Thomas Joos)

NAS-Systeme von Synology sind schnell einsatzbereit und Freigaben lassen sich in der Weboberfläche sehr schnell und einfach erstellen und mit Benutzerrechten sichern. Zusätzlich sollten Administratoren vor dem produktiven Betrieb aber verschiedene Einstellungen vornehmen.

NAS-Systeme sollten möglichst effizient mit dem Netzwerk verbunden sein. Aus diesem Grund sollte in der Systemsteuerung bei Netzwerk festgelegt werden, welche IP-Adresse das NAS-System erhält, mit welchem DNS-Server gearbeitet wird, und ob das NAS eine Verbindung zum Internet erhält. Auf Wunsch lassen sich die Freigaben des NAS auch über das Internet zugreifbar machen. Allerdings eröffnen sich in diesem Fall auch einige Gefahren, da das NAS dann auch über das Internet für Angreifer erreichbar ist.

Benachrichtigung aktivieren

Wenn es Hardware-Defekte oder andere Probleme auf dem NAS gibt, bekommen das Administratoren oft erst dann mit, wenn Daten verloren gehen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn Administratoren über die Weboberfläche bei Systemsteuerung\Benachrichtigung, auf der Registerkarte E-Mail die Benachrichtigungen aktivieren. Im Fenster sollte zunächst ausgewählt werden, mit welchem E-Mail-Anbieter die E-Mails verschickt werden sollen und an welche Adresse. Über die Schaltfläche „Test-E-Mail senden“ testen Sie die Konfiguration. Dadurch ist sichergestellt, dass das NAS-System bei Problemen wichtige Kontakte informieren kann.

Auf der Registerkarte Erweitert kann festgelegt werden, wann das NAS-System E-Mails versenden soll. Hier sollten alle Optionen durchgearbeitet, und die Optionen aktiviert werden, bei denen eine Nachricht erfolgen soll. Besonders wichtig sind natürlich die Optionen zur Datensicherung und bei „Interner Speicher“. Nachdem alle Optionen angepasst sind, müssen diese mit der Schaltfläche „Speichern“ erst in der Konfiguration gespeichert werden.

NAS überwachen – Der Ressourcen-Monitor

Auch wenn eine automatische Benachrichtigung per E-Mail auf dem NAS aktiv ist, sollten sich Administratoren ab und an den Ressourcen-Monitor auf dem NAS-System ansehen. Mit dem Ressourcen-Monitor lässt sich die Auslastung des NAS bezüglich seiner CPU, des Arbeitsspeichers und auch des Netzwerks auslesen. Außerdem ist über „Verbundene Benutzer“ zu sehen, welche Benutzer aktuell mit dem NAS verbunden sind. Über verschiedene Registerkarten im oberen Bereich lässt sich die Auslastung genauer analysieren, wenn ein bestimmter Bereich zu stark ausgelastet ist.

NAS-Speicher mit dem Speicher-Manager und dem Speicher-Analysator im Griff

Das Speichern von Daten ist für ein NAS-System natürlich die wichtigste Aufgabe. Aus diesem Grund sollten aus dem Paket-Zentrum die beiden Apps „Speicher-Manager“ und „Speicher-Analysator“ installiert werden, wenn sich diese noch nicht in der Liste der installierten Apps befinden. Der Speicher-Manager zeigt zunächst an, ob das Speichersystem generell noch in Ordnung ist. Über die verschiedenen Menüpunkte auf der linken Seite lässt sich feststellen, ob die eingebauten Festplatten noch funktionieren. Über den Menüpunkt „Volume“ ist zu erkennen, ob die einzelnen Datenträger noch funktionieren, und wieviel Speicherplatz noch frei ist.

Der Speicher-Analysator kann wiederum automatische Berichte erstellen, um die generelle Nutzung der Freigaben auf den NAS zu erfassen. Der Bericht kann auf einer der Freigaben auf dem NAS gespeichert werden, oder auf einem externen Datenträger.

Hyper Backup korrekt konfigurieren

Eine ideale Datensicherung für NAS-Systeme von Synology ist „Hyper Backup“ aus dem Paket-Zentrum. Nach der Installation lassen sich verschiedene Sicherungsaufträge durchführen. Die produktiven Daten auf dem NAS müssen natürlich im Sicherungsauftrag bei „Ordner“ aktiviert sein. Über „Einstellungen“ wird der Name des Auftrags angegeben. Bei „Zeitplan wird festgelegt, wann die Sicherung erfolgen soll. Über den Menüpunkt „Drehung“ wird festgelegt, wann veraltete Daten gelöscht werden sollen, und welche Medienrotation eingesetzt werden soll.

Unberechtigte Zugriffe blockieren

In der Systemsteuerung kann über den Bereich Sicherheit festgelegt werden, wie das NAS-System vor Angriffen geschützt werden kann. Auf der Registerkarte „Automatische Blockierung“ sollte die Option „Automatische Blockierung aktivieren“ genutzt werden. Dadurch kann das NAS-System unerlaubte Zugriff automatisch blockieren, wenn fehlgeschlagene Login-Versuche vorliegen.

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