Mobile UMTS Router für private WLAN Hotspots

UMTS WLAN Router von D-Link, Trekstor und Novatel Wireless im Test

04.08.2010 | Redakteur: Peter Schmitz

Mobile UMTS WLAN Router bringen Notebook, Smartphone und iPad unterwegs sicher ins Internet. Security-Insider.de testet Novatel Wireless MiFi 2352, D-Link MyPocket 3G HSDPA Router DIR-457 und Trekstor Portable WLAN Hotspot.

Will man mit Notebook, Netbook, iPad oder Smartphone unterwegs sicher und trotzdem flexibel ins Internet gehen sind mobile UMTS WLAN Router eine ungemein praktische Sache. Man schafft sich damit für verschiedene Endgeräte gleichzeitig einen sicheren, mobilen und privaten WLAN-Hotspot. Security-Insider.de hat drei Geräte von Novatel Wireless, D-Link und Trekstor getestet.

Will man mit mobilen Geräten wie Notebook, Netbook oder iPad unterwegs ins Internet, gibt es nur zwei Alternativen: öffentliche Hotspots, wie es sie in Hotels, oder an Bahn- und Flughäfen gibt, oder per Handy-Netz. Hotspots sind praktisch, weil heute nahezu jedes mobile Gerät WLAN-fähig ist und man so keine teuren Zusatzgeräte und Tarife benötigt. Aber ohne VPN-Verbindung gibt es kaum eine unsicherere Methode um Zugang zum Internet zu bekommen, vom Zugriff auf Unternehmensdaten ganz zu schweigen.

GSM-Netz: Sicher aber unpraktisch

Das GSM-, beziehungsweise UMTS-Netz ist da schon sicherer. Ein Abhören einer UMTS-Datenverbindung ist zwar mit geheimdienstlichen Mitteln möglich, aber zumindest deutlich schwieriger zu realisieren, als das Mitsniffen des Netzwerktraffics in einem offenen WLAN-Hotspot-Netzwerk. Problematischer ist allerdings der Zugang zum Handynetz mit mobilen Geräten. Zwar gibt es inzwischen von jedem Netzprovider USB-Sticks mit UMTS-Modem, aber wer schon einmal mit einem solchen aus dem Gerät ragenden Stummel irgendwo hängen geblieben ist und sich damit Stick und USB-Buchse ruiniert hat, der weiß, dass die UMTS-Sticks zwar günstig, aber alles andere als praktisch sind.

Besser sind da schon Geräte wie Netbooks oder zum Beispiel das iPad 3G, die schon von Haus aus ein UMTS-Modem eingebaut haben. Die Zahl solcher Geräte nimmt zwar zu, ist aber immer noch sehr überschaubar. Außerdem schlägt ein eingebautes UMTS-Modul meist mit etwa 100 Euro höheren Gerätekosten zu Buche und man kann das Modem dann natürlich nur mit diesem einen Gerät nutzen und nicht etwa im Flughafen mit dem Notebook, abends im Hotel mit dem iPad und unterwegs vielleicht auch noch mit dem Smartphone.

Mobile UMTS WLAN Router: Kostengünstig und sicher

Eine Lösung die all diese Probleme elegant beseitigt sind Mobile UMTS WLAN Router. Diese kleinen, handlichen und akkubetriebenen Geräte nehmen eine SIM-Karte auf und stellen dann über das UMTS- oder GSM-Netz eine Datenverbindung her. Die mobilen Geräte verbinden sich einfach per verschlüsseltem WLAN mit dem Router und sorgen so für eine einfache und trotzdem sichere, mobile Datenverbindung.

Für Auslandsreisende besonders praktisch: In die mobilen UMTS-Router lassen sich auch problemlos SIM-Karten lokaler Provider einsetzen, mit denen man meist deutlich günstiger surft, als dies per Datenroaming möglich ist. So sind dann mobile UMTS-Router sogar für die Besitzer von iPhone und anderen Smartphones interessant, da man so auch im Ausland weiterhin unter der gleichen Handynummer erreichbar ist, den Datenverkehr aber kostengünstig über einen lokalen Netzanbieter abwickelt.

Wir haben uns drei Geräte dieser neuen und überaus praktischen Produktkategorie vor allem im Bezug auf ihre Alltagstauglichkeit und ihre Sicherheitsfunktionen angesehen. Im Test mit dabei waren der Klassiker Novatel Wireless MiFi 2352, der D-Link MyPocket 3G HSDPA Router DIR-457 und der Trekstor Portable WLAN Hotspot, eine OEM-Version des Huawei E5.

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