Kein Sauerstoff für die Brandentwicklung im Rechenzentrum

Wagner stellt modulares System zur Sauerstoffreduktion vor

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Technik Oxyreduct der Wagner Group soll einen Brand erst gar nicht entstehen. Die Technik gilt bei vielen trotzdem als aufwändig und teuer; doch jetzt bietet der Hersteller einen modularen Ansatz.
Die Technik Oxyreduct der Wagner Group soll einen Brand erst gar nicht entstehen. Die Technik gilt bei vielen trotzdem als aufwändig und teuer; doch jetzt bietet der Hersteller einen modularen Ansatz. (Bild: Wagner Group)

Brandbekämpfungs- und Brandmelde-Experte Wagner, in vielen Rechenzentren vertreten, hat sein Sauerstoffreduktionssystem zur aktiven Brandvermeidung weiterentwickelt. „Oxyreduct P“ wartet mit Kompaktbauweise und ihrem modularen Anlagenkonzept auf.

Die aktive Sauerstoffreduktionstechnik „Oxyreduct“ trifft bei so manchem Datacenter-Betreibern den Nerv der Zeit: agieren statt reagieren. Das System verhindert das Entstehen von Bränden und schützt so vor brandbedingten Verlusten von Equipment und Investitionen sowie teuren Betriebsunterbrechungen oder Ausfällen.

Die Produktlinie „Oxyreduct P“ von Wagner lässt sich laut Hersteller platzsparend kaskadieren.
Die Produktlinie „Oxyreduct P“ von Wagner lässt sich laut Hersteller platzsparend kaskadieren. (Bild: Wagner Group)

Brände sollen erst gar nicht entstehen können. Dafür wird der Sauerstoffgehalt im zu schützenden Bereich unter die Entzündungsgrenze der dort vorherrschenden Materialien dauerhaft abgesenkt und kontrolliert auf diesem Niveau gehalten. Der zur Sauerstoffreduktion benötigte Stickstoff wird bedarfsgerecht vor Ort aus der Umgebungsluft generiert.

Die Oxyreduct P-Line, die Wagner jetzt erstmalig auf der Messe „Feuertrutz 2017“ vorstellt, ist eine Weiterentwicklung. Neben der Kompaktbauweise erlaubt sie einen modularen Anlagenausbau. Sie lässt sich laut Hersteller platzsparend kaskadieren, um Leistungen bis zu 1.200 Kubikmeter pro Stunde Stickstoff produzieren oder Redundanzanforderungen realisieren zu können.

Damit ist die P-Line für mittlere bis große Anwendungsbereiche geeignet, gleichzeitig leicht zu transportieren und zu installieren. Die bedarfsgerechte Stickstoffgenerierung und individuell ausgelegten Schutzniveaus sind vor allem dann von Vorteil, wenn sich die Raumnutzung ändert oder bauliche Veränderungen anstehen, da eine flexible Anpassung möglich ist.

Titanus Fusion saugt und meldet Rauchpartikel

Ebenfalls neu im Gepäck hat Wagner den Ansaugrauchmelder „Titanus Fusion“, Dieser soll Brände frühestmöglich detektieren können. Geeignet sei das System für die Überwachung von mittelgroßen Bereichen bis 2 x 1.600 Quadratmetern.

Der Ansaugrauchmelder „Titanus Fusion“ soll Brände frühestmöglich detektieren können.
Der Ansaugrauchmelder „Titanus Fusion“ soll Brände frühestmöglich detektieren können. (Bild: Wagner Group)

Laut Wagner ist der Ansaugmelder preisgünstige und für die Einrichtungsüberwachung von Servern, Hochregalen oder Maschinen sowie für die Raumüberwachung in Museen, Bibliotheken, DV-Räumen, Lagerbereichen und Produktionsstätten konzipiert. Darüber hinaus eigne sich das System für schwer zugängliche Überwachungsbereiche wie Tunnel, Doppelböden, Zwischendecken, Kabelkanäle, Aufzüge oder Förderbänder.

Der Einsatzbereich decke Betriebstemperaturen von -30 Grad bis +60 Grad ab und ist auch für Anwendungsbereiche mit hoher Staubbelastung, kondensierender Feuchte, elektromagnetischer Strahlung oder starker Klimatisierung geeignet.

Die Branchenmesse „Feuertrutz 2017“ mit Kongress findet am 22. und 23. Februar in Nürnberg statt.

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