Firmenfusion

Websense und Stonesoft werden zu Forcepoint

| Redakteur: Peter Schmitz

Das aus der Fusion von Raytheon-Websense und Stonesoft hervorgegangene Unternehmen Forcepoint will die Daten seiner Kunden überall schützen, in der Cloud, unterwegs oder im Büro.
Das aus der Fusion von Raytheon-Websense und Stonesoft hervorgegangene Unternehmen Forcepoint will die Daten seiner Kunden überall schützen, in der Cloud, unterwegs oder im Büro. (Bild: Forcepoint)

Das bisher unter Raytheon|Websense auftretende Cybersicherheits-Unternehmen firmiert nach der Fusion der Firmen Websense, Raytheon Cyber Products und den kürzlich erworbenen Stonesoft Next Generation Firewalls ab sofort unter dem Namen Forcepoint.

Nachdem im Januar 2016 die Übernahme der Stonesoft Next Generation Firewalls und der Sidewinder Proxy-Firewalltechnologie von Intel Security abgeschlossen war, formierte sich das neue Unternehmen. Dort sollen die Lösungen für Datensicherheit und Content Security von Websense, die Bedrohungserkennung durch Insider von Raytheon und die Next Generation Firewalls von Stonesoft unter einem Dach vereint werden.

Der Gründungsgedanke von Forcepoint ist, dass Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb weiterentwickeln und ausbauen weiter ausbauen, indem sie neue, transformierende Technologien wie Cloud, Mobility, Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) sicher einsetzen können. Grundlage hierfür soll eine einheitliche, Cloud-basierte Plattform von Forcepoint sein, die Anwender, Netzwerke sowie Daten schützen will und gleichzeitig die ineffiziente Verwaltung einzelner, eigenständiger Sicherheitsprodukte vermeidet. Die Forcepoint-Plattform will gleichermaßen gegen Bedrohungen von innen und von außen schützen, Datenlecks erkennen, die „Dwell Time“ – also die Zeit zwischen erfolgreichem Angriff und Problemlösung – minimieren und den Diebstahl von Daten unterbinden.

Im Rahmen der Unternehmenspremiere bringt Forcepoint auch neue Produkte auf den Markt, die auch jetzt schon außerhalb der USA verfügbar seien. Zum einen soll dies ein Cloud-basierter Schutz von Office 365 sein. Die Triton-Plattform von Forcepoint lässt sich ab sofort auch in Microsoft Azure hosten und soll so direkt aus dem Cloud-Angebot von Microsoft heraus für Data Loss Prevention (DLP) sorgen. Das zweite Produkt ist die Forcepoint Stonesoft Next Generation Firewall (NGFW).

„Mit Forcepoint können Unternehmen ihre Anwender, Netzwerke und Daten schützen – in der Cloud, unterwegs und im Büro. Wir vereinfachen das Einhalten der Compliance-Vorgaben, sorgen für bessere Entscheidungsprozesse und vereinheitlichen Sicherheitsmaßnahmen. Kunden können sich so auf das konzentrieren, was ihnen wirklich am Herzen liegt“, sagt der CEO von Forcepoint, John McCormack. „Unsere Cloud-basierte Plattform schützt vor Attacken, spürt verdächtige Vorgänge früher auf und liefert den Kontext, der für Entscheidungen nötig ist, wie ein Angriff abgewehrt und Datendiebstahl zu stoppen ist. Schützen, erkennen, entscheiden, abwehren – das ist unsere Vorstellung für Forcepoint Security“, so McCormack weiter.

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