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Jeder Zehnte Online-Nutzer hat 2013 finanziellen Schaden erlitten 38 Prozent der Internetnutzer bereits Opfer von Computerkriminalität

| Redakteur: Peter Schmitz

Cybercrime ist in Deutschland inzwischen ein weit verbreitetes Phänomen. 38 Prozent aller Internetnutzer sind in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden, was nach Aussage des Branchenverbands Bitkom rund 21 Millionen Betroffenen entspricht.

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Nicht alle Angriffe sind gefährlich, aber jeder zehnte Internetnutzer hat laut Bitkom-Umfrage durch Malware oder Datendiebstahl im letzten Jahr schon einen finanziellen Schaden erlitten.
Nicht alle Angriffe sind gefährlich, aber jeder zehnte Internetnutzer hat laut Bitkom-Umfrage durch Malware oder Datendiebstahl im letzten Jahr schon einen finanziellen Schaden erlitten.
(Bild: Bitkom)

Cybercrime ist in Deutschland inzwischen ein weit verbreitetes Phänomen. 38 Prozent aller Internetnutzer sind in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden, was rund 21 Millionen Betroffenen entspricht.

Eine repräsentative Umfrage unter 1021 Internetnutzern im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom hat gezeigt, dass bei 24 Prozent Befragten, die Computer mit Schadproprogrammen infiziert waren. Bei 14 Prozent wurden die Zugangsdaten zu Internetdiensten wie Online-Shops, sozialen Netzwerken oder Online-Banken ausgespäht.

„Viele Kriminelle verlagern ihre Aktivitäten ins Internet“, sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Zwar sind nicht alle Angriffe auf Computer und Smartphones gefährlich, aber immerhin jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere 9 Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei 8 Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

„Internetnutzer können ihre persönliche Sicherheit durch technische Maßnahmen und durch vorausschauendes Verhalten erhöhen“, sagt Kempf. Zum Standard gehören aktuelle Virenschutzprogramme und Firewalls. Zudem sollten das Betriebssystem sowie die verwendete Anwendungssoftware regelmäßig aktualisiert werden.

Umfrage unter 1021 Internetnutzern zu deren Erfahrungen mit Cybercrime in den letzten 12 Monaten.
Umfrage unter 1021 Internetnutzern zu deren Erfahrungen mit Cybercrime in den letzten 12 Monaten.
(Bild: Bitkom)
Wer zusätzliche Sicherheit erreichen will, kann seine Daten und seine Kommunikation verschlüsseln. Schutz vor Betrügern sowie vor der Infektion von Computern und Smartphones bietet zudem eine gesunde Vorsicht. So sollten Internetnutzer zum Beispiel keine E-Mail-Anhänge unbekannter Absender öffnen und keine Apps dubioser Herkunft auf dem Smartphone installieren.

Kempf: „Für ein insgesamt höheres Schutzniveau müssen wir an drei Stellen ansetzen: IT-Produkte und Online-Dienste sollten noch sicherer und die Strafverfolgung verbessert werden. Zudem sollten die Nutzer mögliche Gefahren kennen und entsprechend handeln.“

Weitere Hinweise, wie man sich in der digitalen Welt schützen kann, finden Nutzer natürlich auf Security-Insider.de, oder zum Beispiel auch bei der Initiative Deutschland sicher im Netz oder beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

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