Suchen

Fehler bei der Security-Strategie vermeiden

4 Tipps zur richtigen Sicherheitsstrategie

Seite: 4/4

Fehler 4: Die Irgendwann-mal-Strategie

„Wir sollten eine Firewall einsetzen!“; „Man müsste einmal das Virenschutzkonzept aktualisieren!“; „Wir brauchen ein Security-Patchmanagement!“

Aussagen die mit „sollte“, „bräuchte“, „müsste“ oder „könnte“ beginnen zeigen stets einen Handlungsbedarf an. Das dieser erkannt wird ist gut, aber wenn die Umsetzung aufgeschoben und nicht angegangen wird, ist dies für die eigene Security-Strategie äußerst nachteilig.

Die Cyberkriminellen ruhen nicht, täglich werden neue Methoden ersonnen, um Schutzmechanismen zu umgehen und Daten zu stehlen. Höchst plakativ wird dies bei Spam sichtbar, wo teilweise stundenaktuell auf Schlagzeilen und Begebenheiten reagiert wird! All das, um den Anwender zu ködern und relevante Daten freizugeben, die dem Cybercrime-Täter einen Gewinn garantieren.

Wird also erkannt, dass beispielsweise der eigene Virenschutz nicht mehr mindestens dem Marktstandard entspricht, muss man diese Sicherheitslücke zeitnah schließen. Da hilft kein „man müsste“, sondern ein „Wir setzen zum nächsten Quartal ein neues Konzept zur Bekämpfung und Vermeidung von Malware ein!“.

Sofort reagieren, statt warten

Reagieren Sie sofort, wenn Sie bzgl. Security einen Handlungsbedarf erkennen! Denn die Gegenseite macht keine Pause, um Ihnen Gelegenheit zu geben, in aller Ruhe, im nächsten Geschäftsjahr das Virenschutz-Konzept zu aktualisieren!

Agieren Sie Pro-Aktiv auf sich abzeichnende neue Security-Bedrohungen und auf „Ermüdungserscheinungen“ im eigenen Umfeld, wie z.B. lascher Umgang mit Security-Prozessen. Behalten Sie Ihre eigene Security-Strategie im Auge und verifizieren Sie diese periodisch auf Aktualität und Sinnhaftigkeit. Dies nicht zu tun, ist für Ihre IT Sicherheit absolut tödlich!

(ID:42873500)

Über den Autor