Wichtige Updates für Adobe Flash und Co.

Adobe patcht kritische Flash-Sicherheitslücken

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Adobe patcht im April nicht nur kritische Sicherheitslücken im Flash Player, sondern in einer ganzen Reihe weiterer Anwendungen.
Adobe patcht im April nicht nur kritische Sicherheitslücken im Flash Player, sondern in einer ganzen Reihe weiterer Anwendungen. (Bild: Adobe)

Adobe stellt verschiedene Updates seiner Produkte zur Verfügung. In einigen Updates werden kritische Sicherheitslücken geschlossen. Anwender, die auf Flash, InDesign und andere Produkte setzen, sollten die Updates installieren. Vor allem die kritischen Lücken im Flash-Player sollten möglichst schnell geschlossen werden.

Das Sicherheitsupdate mit der ID „APSB18-08“ betrifft nahezu alle Flash-Versionen, auf allen Betriebssystemen. Bis hin zur Version 29.0.0.113 auf Windows, macOS X, Linux und Chrome OS werden alle Flash-Versionen gepatcht. Nach der Installation hat der aktuelle Flash-Player die Versionsnummer „29.0.0.140“. Auch Anwender, die Windows 10 und Microsoft Edge nutzen sollten die neue Version installieren.

Um zu überprüfen welche Flash-Version auf einem Computer installiert ist, stellt Adobe eine eigene Webseite zur Verfügung. Wer bereits die Version 29.0.0.140 einsetzt, ist von der Lücke nicht betroffen.

Typische Flash-Lücke

Durch den Patch „APSB18-08“ wird eine typische Flash-Lücke geschlossen. Ohne diesen Patch kann ein Angreifer über Flash die Kontrolle über den Rechner übernehmen, mit den Rechten des angemeldeten Benutzers. In aktuellen Windows-Versionen ab 8.1/10 wird Adobe automatisch aktualisiert, wenn Anwender auf Internet Explorer 11 oder Microsoft Edge setzen. Allerdings muss hier darauf geachtet werden, dass die automatische Installation von Windows-Updates aktiviert ist. Auch der Webbrowser Google Chrome aktualisiert sich automatisch. Allerdings muss hier auch darauf geachtet werden, dass der Browser sich aktualisiert hat. Es schadet nicht, manuell in den Optionen die Aktualisierung zu starten. Anwender, die auf Firefox oder Windows 7 setzen müssen die Installation manuell durchführen.

Weitere Schwachstellen in ColdFusion, InDesign und Co.

ColdFusion, InDesign, Digital Editions, Experience Manager und PhoneGap Push Plugin werden ebenfalls aktualisiert. Auch hier sind die meisten Updates notwendige Aktualisierungen, die teilweise kritische Sicherheitslücken schließen.

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