Secure Access Hub

Airlock drängt in den deutschen Markt

| Autor: Sylvia Lösel

In Zeiten hybrider Infrastrukturen wird ein umfassender Schutz immer wichtiger: Airlock stellt dafür eine Lösung bereit.
In Zeiten hybrider Infrastrukturen wird ein umfassender Schutz immer wichtiger: Airlock stellt dafür eine Lösung bereit. (Bild: Sikov - stock.adobe.com)

Der Schweizer Anbieter Airlock bietet mit seinem Secure Access Hub eine umfassende Security-Lösung. Nach der Schweiz will man nun auch in Deutschland durchstarten und ist auf der Suche nach Partnern.

Zugriffsverwaltung, Schutz von Schnittstellen und Applikationen – auf diesen drei Pfeilern fußt die Airlock-Strategie. Der Anbieter, der zur Schweizer Ergon Informatik AG gehört, fasst diese nun in einer Lösung zusammen – dem Secure Access Hub. Mit diesem will man nun auch in Deutschland durchstarten und ist auf der Suche nach Vertriebspartnern. Airlock fährt dabei eine 1-Tier-Strategie und kooperiert direkt mit seinen Partnern, und nicht über die Distribution. Interessiert ist man an Integrationspartnern, Managed Service Providern, ISVs und Experten für Business Software.

„Wir sind nicht an einer großen Menge an Partnern interessiert", betont Roman Hugelshofer, Managing Director für Airlock. Vielmehr lege man großen Wert auf Expertise. Und damit Partner bestens gerüstet zu ihren Kunden gehen können, investiert der Anbieter stark in Lehrgänge und Ausbildungen für diese. Ein kompetentes Support-Team steht bei Fragen und Problemen hilfreich zur Seite. Airlock setzt auf das Direct-Touch-Modell, bei dem der Hersteller zusammen mit den Partnern beim Kunden vor Ort ist. „Wir gehen gerne schon in einer frühen Phase der Projekte mit, um die ideale Strategie ausarbeiten zu können", ergänzt Hugelshofer. Angst, dass Projekte dann direkt abgewickelt würden, müssten die Partner nicht haben. „Wir fahren zu 100 Prozent eine indirekte Strategie“, betont der Manager. Der ideale Partner sollte bereits Erfahrung bei der Beratung zu IT-Architekturen haben, sich mit Java auskennen und Web-Technologie-affin sein. Die Lösung ist stark individualisierbar – Partner können somit für ihre Kunden eigene Services via Plug-ins anbieten.

Druck auf dem Kessel

Der Anbieter ist in der Schweiz mit seiner Lösung Marktführer und will diesen Schwung jetzt mit in den deutschen Markt nehmen. Denn hierzulande sei im Moment „Druck auf dem Kessel“, führt Hugelshofer aus. Die Digitalisierung brenne vielen Mittelständlern auf den Nägeln. Da viele Kunden vermehrt zusätzlich zu ihrer eigenen Infrastruktur auf Cloud-Lösungen setzen, steige der Bedarf an durchgängigen Sicherheitslösungen. Denn dadurch sei man weniger an die APIs der großen Cloud-Anbieter gebunden und könne bei einem Anbieterwechsel freier agieren. Egal ob Azure, AWS oder die Google-Cloud – alle drei lassen sich in die Airlock-Lösung einbinden.

Als Kunden sieht Airlock Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern. „Die so genannten Hidden Champions im deutschen Mittelstand sind das ideale Klientel für uns“ beschreibt Thomas Kohl, Senior Business Development Manager, die Zielgruppe. Denn diese stünden oft im Fokus von Angriffen, die der Secure Access Hub erfolgreich verhindern könne.

Airlock-Lösungen werden im Moment bei rund 550 Kunden weltweit eingesetzt. Der Fokus liegt auf der Banken- und Versicherungsbranche, aber auch Behörden zählen zum Klientel.

Der Secure Access Hub

Im Secure Access Hub werden drei Komponenten zusammengeführt: Identity & Access Management (IAM), Web Application Firewall (WAF) und Application Programming Interfaces (API).

APIs sind die Schnittstellen über die Daten über die Unternehmensgrenze hinweg ins Internet übergeben werden. Deshalb ist dafür ein besonderer Schutz nötig, um diese vor Web-Angriffen sowie API-spezifischen Attacken zu schützen. Das Airlock-API-Gateway ist ein Reverse-Proxy mit Failover- und Load-Balancing-Funktionen, bring ein Filter-Arsenal für Web-Security mit und erlaubt rollenbasierte Zugriffsautorisierung für API-Endpoints.

Die Firewall analysiert jeden einzelnen Request zwischen Nutzer und Web-Portalen, -Anwendungen und -Services. Angriffe werden blockiert, bevor sie auf interne Systeme zugreifen können. Die WAF bietet außerdem ein zentrales Management der Security Policies. Sie steht als Hardware, Virtual Aplliance oder als Cloud Image zur Verfügung. Der integriere Loadbalancer sorgt für Hochverfügbarkeit und dank der Let's-Encrypt-Unterstützung lassen sich Zertifikatserneuerungen automatisiert abwickeln.

Die dritte Komponente ist das Identity & Access Management, das auf große Benutzerzahlen skalierbar ist. Der Umgang mit Social Identities und eine hohe Flexibilität beim Authentisierungsvorgang sind Pluspunkte der Lösung. Das Airlock IAM ist mit verschiedenen Lösungen kompatibel und kann beispielsweise mittels Passwort, Mobile TAN, Matrix-Karte, E-Mail-OTP etc. eingesetzt werden.

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