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Dell-Töchter machen sich selbständig Alte Namen – neue Freiheiten: Quest und Sonicwall

Autor: Wilfried Platten

Quest und Sonicwall machen jetzt wieder ihr eigenes Ding. Mit den (noch) Dell-Töchtern kommen am 15. Oktober 2016 zwei untergetauchte, aber nicht vergessene Firmen zurück. An der neuen Selbständigkeit wird gerade intensiv gearbeitet.

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Alexander Neff, künftiger Deutschland-Chef von Quest
Alexander Neff, künftiger Deutschland-Chef von Quest
(Bild: Bild: Dell)

Es ist das Comeback des Jahres in der IT-Branche. Noch laufen sie unter der Dell-Flagge in der Software-Group des Hardware-Giganten, aber Mitte Oktober soll es soweit sein: Quest und Sonicwall kommen als eigenständige Unternehmen zurück! Beide werden aber den gleichen Besitzer (Francisco Partners und Elliott Management) haben.

Die endgültigen Bezeichnungen sind zwar noch nicht höchst-offiziell bestätigt. Aber Quest-Mitarbeitern, die die Übernahme durch Dell mitgemacht haben, schießt die Freude über die Rückkehr des alten Namens wortlos förmlich aus den Augen heraus. Und warum sollte man auch viel Geld in ein neues Branding investieren, wo es doch für beide eine treue Fan-Gemeinde gibt?Sowohl Quest als auch Sonicwall haben als Begriffe unter der Dell-Ägide quasi im Winterschlaf überlebt. Und der ist Mitte Oktober vorbei, auch wenn das physiologisch paradox klingt.

„Wir finalisieren gerade den exakten Namen“, so Chris Miller, aktuell Executive Director Dell Software Group und zukünftig europäischer Channel-Chef von Quest (wir nennen es jetzt einfach mal so). Thematisches Zentrum des „neuen“ Unternehmens wird das System and Information Management, während sich Sonicwall, wie gehabt, ausschließlich um Netzwerk Security kümmern wird. „Es hat zwischen beiden nicht viel Cross-Selling gegeben“, so Miller. „Unter anderem deshalb ist der Split in zwei eigenständige Unternehmen sinnvoll.“

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Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS