Starke Authentifizierung

Am Zugangsschutz darf kein Weg vorbeiführen

| Autor / Redakteur: Dirk Losse* / Stephan Augsten

Hohe Flexibilität, vereinfachte Administration

Die Vorteile einer integrierten Authentifizierungslösung betreffen vor allem die Aspekte Sicherheit, Administration, Flexibilität und Kosten. Mehr Sicherheit ergibt sich durch die Zwei- oder Mehr-Faktor-Authentifizierung, mit der potenzielle Sicherheitslücken beseitigt und unberechtigte Zugriffe zuverlässig verhindert werden können. Mit einem standardbasierten Konzept kann ein sicherer Zugang zu internen und auch Cloud-basierten Anwendungen realisiert werden.

Ein wesentlicher Vorteil einer integrierten Gesamtlösung, mit der unterschiedliche Credentials über ihren gesamten Lebenszyklus verwaltet werden können, liegt in der vereinfachten, zentralisierten Administration. Beispielsweise lassen sich Smartcards sowie die damit verbundenen Schlüssel und Daten, PKI-Zertifikate und Einmal-Passworte zentral administrieren. Im Idealfall werden Smartcards im gewohnten Kreditkartenformat genauso verwaltet wie USB-Token und spezielle Mikro-SD-Karten, die bei Smartphones und Tablets eingesetzt werden.

Ergänzt durch eine Authentifizierungsplattform wie ActivID von HID ergibt sich eine hohe Flexibilität, da auf diesem Weg eine adaptive Authentifizierungsstrategie umgesetzt werden kann. Es können also unterschiedliche Zugangsebenen festgelegt werden, indem definiert wird, welches Credential eine Person für die Authentifizierung benötigt und welche Art von Zugang gewährt wird.

Konvergente Lösungen für eine sichere Identität

Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann sogar die Nutzung einer Konvergenz-Lösung in Betracht ziehen, das heißt, die Authentifizierungslösung in Richtung physische Zutrittskontrolle erweitern. Konvergenz bedeutet, dass die Funktionalitäten von Zutritts- und Zugangslösungen wie Schlüssel, Ausweiskarten oder Token auf einer multifunktionalen Smartcard integriert werden.

Mit der Karte lassen sich dann nicht nur Türen öffnen, sie ermöglicht in Verbindung mit weiteren Faktoren auch den geschützten Zugang zu Rechnern und unterschiedlichsten IT-Anwendungen. Multifunktionalität heißt dabei auch, dass nicht nur die Bereiche Zutritt und Datenzugang am Arbeitsplatz abgedeckt werden können, sondern beispielsweise zusätzlich der Fernzugriff oder das sichere Drucken und die digitale Signierung von E-Mails und Dokumenten.

Durch konvergente Authentifizierungsgeräte wie Smartcards – in der Zukunft aber auch zum Beispiel Smartphones – werden Investitionen in separate Infrastrukturen für die physische und logische Authentifizierung überflüssig. Damit können Abläufe vereinfacht und Identitätsprüfungen generell optimiert werden.

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