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QGroup veröffentlicht „Best of Hacks“ für Februar 2014 Anonymous und Syrian Electronic Army vermehrt aktiv

| Redakteur: Stephan Augsten

Kickstarter, Orange, PayPal: Die Hacking-Hitliste der QGroup für Februar 2014 hält wieder einige bekannte Unternehmen der verschiedensten Branchen bereit. Besonders schwer traf es das Forbes Magazine, das von der Syrian Electronic Army gehackt wurde. Rund eine Million Benutzerzugänge wurden verändert oder komplett gelöscht.

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Im Februar 2014 konnten Anonymous und die Syrian Electronic Army einige bemerkenswerte Hacking-Attacken verbuchen.
Im Februar 2014 konnten Anonymous und die Syrian Electronic Army einige bemerkenswerte Hacking-Attacken verbuchen.
(Bild: QGroup)

Die Syrian Electronic Army hat es mit zwei prominenten Opfern in die aktuellen Hacking Highlights der QGroup geschafft. Zum einen gelang es ihr, das Wirtschaftsmagazin Forbes zu hacken und falsche Nachrichten über dessen Website zu verbreiten. Aufmerksam wurde man aber erst, nachdem die E-Mail-Adressen von einer Million Nutzern nicht mehr gültig oder die Passwörter verschlüsselt waren.

Ein weiterer Angriff, der laut der QGroup auf die Syrian Electronic Army zurückzuführen ist, traf den britischen Internet-Auftritt von PayPal. Infolge der Attacke gelang es der Hacker-Gruppierung, die Besucher der britischen, indischen und französischen PayPal-Portale auf andere Webseiten umgeleitet.

Mehrere Telekommunikationsanbieter mussten ebenfalls erfolgreiche Attacken auf ihre Systeme einräumen. So sind dem französischen Provider Orange etwa 24.000 sensible Kundendaten abhanden gekommen. Mitgliedern der RedHack Group ist es gelungen, in die Systeme von TTNET, Vodafone und Turkcell einzudringen. Während TTNET mehrere hundert Datensätze gestohlen wurden, waren es im Falle von Vodafone rund 5.000.

Anonymous auf Rachefeldzug

Die Hacktivisten von Anonymous waren gleich mehrfach aktiv. Als Reaktion auf die Verhaftung mehrerer Mitglieder („Anons“) in Singapur hat Anonymus private Daten von Angestellten der singapurischen Regierung bekanntgegeben und droht mit weiteren Veröffentlichungen. Mithilfe eines Distributed Denial of Service (DDoS) gelang es darüber hinaus, die Webseite des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters) lahmzulegen.

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Jedes Jahr gibt es mehr Angriffe auf Netzwerke und Server von Unternehmen, Banken und Behörden. Dabei entwenden Hacktivisten und Kriminelle oft hunderttausende Namen, Adressen, Passwörter und Kreditkartendaten – oder gleich mehrere Millionen Euro. Doch wir erfahren viel zu selten davon.

Zusammen mit der QGroup zeigen wir seit Ende 2011, was bei den schlimmsten Hacker-Angriffen weltweit vorgefallen ist. Jeden größeren Fall eines Hacks oder eines Datendiebstahls finden Sie dort in Form einer stilvollen Todesanzeige.

Die Nachrufe gibt es auch in gedruckter Form. Eine entsprechende Broschüre können Sie bei der QGroup kostenlos bestellen.

Im Rahmen der Operation „OpCannabis“ komprimittierte das Hacker-Kollektiv die Internetseiten des Leiters der italienischen Drogenbehörde und des Gesundheitsministeriums sowie andere Anti-Drogen-Webseiten. Darüber hinaus griff eine ukrainische Anonymous-Delegation die Webseite von Vitali Klitschkos UDAR-Partei (Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen) an und stahl vertrauliche E-Mails.

Weitere erfolgreiche Hacker-Attacken des Februars 2014 haben wir mit in die Bildergalerie „Erfolgreiche Hackerangriffe“ aufgenommen. Wenn Sie die stilvollen „Nachrufe“ in gedruckter Form erhalten wollen, können Sie diese als kostenlose Broschüre bei der QGroup bestellen.

Erfolgreiche Hackerangriffe
Bildergalerie mit 317 Bildern

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