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Kombination aus Security Essentials und Windows Defender Antivirus-Funktionen unter Windows 8

| Autor / Redakteur: Phil Chapman, Firebrand Training / Stephan Augsten

Ohne einen Virenschutz sollte heute niemand mehr im Internet unterwegs sein. Unter Windows 8 hat Microsoft hierfür die Spyware-Erkennung des Windows Defender mit den Antivirus-Funktionen der Security Essentials kombiniert.

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Der Windows Defender ist ein intuitiv zu bedienendes Tool für den grundlegenden Malware-Schutz.
Der Windows Defender ist ein intuitiv zu bedienendes Tool für den grundlegenden Malware-Schutz.
(Bild: Archiv)

Ohne Zweifel, eine der am weitest verbreiteten Sicherheitsbedenken bei jedem Netzwerk – egal welcher Größe – ist der Schutz vor bösartiger Software und Spyware. Die ständige Präsenz der potenziellen Angriffe von Viren, Würmern und trojanischen Pferden macht die meisten PC-Nutzer paranoid und verwirrt sie.

Wie bei den meisten Sicherheits-Themen: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Und nichts ist wichtiger bei der Vorsorge als Nutzertraining und Aufmerksamkeit. Aber das allein beschützt uns kaum. Geeignete Antiviren- und Anti-Malware-Software ist eine notwendige Ergänzung für alle Systeme.

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Aus diesem Grund ist der Markt überflutet mit Antivirus- und Anti-Malware-Produkten in diversen Preisklassen. Die meisten neuen PCs für Zuhause sind überladen mit Testversionen von Antiviren-Produkten großer Hersteller, die angeblich perfekte Lösungen für perfekten Schutz bieten.

Obwohl die Produkte durchaus einen Nutzen bieten: Demoversionen bleiben Testversionen. 30 Tage nach der Aktivierung werden wir dann höflich – oder nervend – um den Erwerb der Vollversion gebeten, die wir uns oft nicht leisten können oder wollen.

Wenn man für ein Stück Software Geld bezahlt, erwartet man auch eine gewisse Qualität. Ein Spiel, ein Video oder eine Musikdatei liefern sofort den gewünschten Nutzen. Im Gegensatz dazu scheint es, als ob ein Antiviren-Programm nur vor sich hinvegetiert und nichts tut. Deshalb präsentieren sich so manche Programme in einem aufgepumpten Erscheinungsbild. Doch manchmal ist weniger mehr.

Sicherheit aus dem Hause Microsoft

Der Windows Defender wurde für Vista entwickelt und ebenfalls für XP verfügbar gemacht. Aber es stieg in einen bereits überfüllten Ring des Wettbewerbs und bot nicht sonderlich viel, um den Benutzer zu beeindrucken. Ursprünglich bot der Defender nur Schutz vor Spyware. Folglich wurden viele Nutzer von anderen Antiviren-Programmen angezogen, die einen vollständigen Schutz anboten. Darunter auch einige großartige Gratis-Programme.

Dann erschien Microsoft Security Essentials, welches neben dem Defender angesiedelt war, um einen umfassenderen Schutz für Privatanwender und kleinere Unternehmen bieten zu können. Security Essentials ist ein guter Allrounder ohne besonderes Aufsehen zu erregen, außer er blockiert etwas Schädliches. Es handelt sich einfach um ein gutes und kostenloses Antiviren-Programm.

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