Thunder Threat Protection System von A10 Networks

Auf DDoS-Abwehr spezialisierte A10-Appliances

| Redakteur: Stephan Augsten

A10 Networks bringt hat drei Hardware-Appliances entwickelt, die speziell auf den DDoS-Schutz ausgelegt sind.
A10 Networks bringt hat drei Hardware-Appliances entwickelt, die speziell auf den DDoS-Schutz ausgelegt sind. (Bild: A10 Networks)

Unter dem Namen „Thunder TPS“ bringt A10 Networks eine neue Produktfamilie auf den Markt. Mit den Appliances können sich Unternehmen gegen verschiedene DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) wappnen. Die größten Geräte sollen im Cluster-Verbund einen Traffic-Durchsatz von bis zu 1,2 Terabyte pro Sekunde erlauben.

Vor dem Hintergrund von Hacktivismus und gezielter Sabotage erfreuen sich DDoS-Attacken bei Angreifern großer Beliebtheit. Der IT-Anbieter A10 Networks hat darauf reagiert; passende Schutzfunktionen, über die die Application Delivery Controller (ADC) des Herstellers verfügten, finden sich künftig in eigenständigen DDoS-Produkten wieder.

Drei Appliances bilden ab sofort den Grundstock der neuen „A10 Thunder Threat Protection System (TPS)“-Serie. Für die Produktfamilie hat A10 eigens das Betriebssystem ACOS (Advanced Core Operating System) entwickelt.

Der Traffic-Durchsatz beginnt bei 38 Gigabit pro Sekunde (Gbps) im Falle der Thunder 4435 TPS. Die Thunder 5435 schafft derweil 77 Gbps, die Thunder 6435 TPS verkraftet gut doppelt so hohen Datenverkehr (155 Gbps). Im Cluster-Verbund beträgt der Traffic-Durchsatz bis zu 1,2 Tbps.

Alle Appliance-Modelle sind mit einer flexiblen Traffic-Beschleunigungstechnologie ausgestattet, die auf FPGA-Schaltkreisen (Field Programmable Gate Array) basiert. Auf diese Weise erkennt die Hardware 30 übliche Angriffsvektoren und entschärft DDoS-Angriffe, ohne dass die Performance der CPUs im Kernsystem darunter leidet.

Komplexe Angriffe (http, SSL, DNS usw.) auf Anwendungsebene (Layer 7) werden von Intel Xeon CPUs entdeckt und verarbeitet. Die beiden kleineren Modelle verfügen dabei über zehn Kerne, die Thunder 6435 TPS wartet mit 20 Kernen auf. Jede der drei Appliances bietet 16 10/1-Gigabit-Schnittstellen, die beiden größeren Modelle werden darüber hinaus mit vier 40-Gigabit-Anschlüssen ausgestattet.

Das kleinste Mitglied der Produktfamilie soll noch in diesem Januar erscheinen, für die beiden leistungsfähigeren Schwestermodelle wird der Februar 2014 anvisiert. A10 liefert die drei Appliances auf Wunsch auch mit zusätzlichen SSL-Security-Prozessoren zur Hardware-Beschleunigung aus. Weitere Informationen zu den Thunder-TPS-Modellen finden sich auf der Webseite von A10 Networks.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42487604 / Netzwerk-Security-Devices)