Sicherheitsstrategie von Behörden

Aufholjagd bei der Cyber-Sicherheit

| Autor / Redakteur: Thorsten Henning / Susanne Ehneß

„Alle Regierungsbehörden benötigen einen Plattformansatz, um das Herz ihres Netzes – das Rechenzentrum – zu schützen“
„Alle Regierungsbehörden benötigen einen Plattformansatz, um das Herz ihres Netzes – das Rechenzentrum – zu schützen“ (Bild: fotohansel_Fotolia.com)

Zwei Dritteln der IT-Entscheider in US-Bundesbehörden bereitet die Cyber-Sicherheit vor dem Hintergrund der Modernisierung von Rechenzentren Kopfschmerzen. Wie werden Sicherheitsvorfälle in der Bundesverwaltung in Deutschland gehandhabt, wie sieht die Abwehrstrategie aus?

Seit Jahren widmet sich Meri Talk der Optimierung der IT von Regierungsbehörden in den USA. Nun gab die Organisation die jüngsten Ergebnisse ihrer Untersuchung „Heart of the Network: Data Center Defense“ bekannt. Die Studie, die in Kooperation mit Palo Alto Networks erstellt wurde, befasst sich mit dem „Gesundheitszustand“ der Cyber-Sicherheit der Nervenzentren der IT-Infrastruktur, den Rechenzentren.

Sie zeigt, dass sich 67 Prozent der US-Bundesbehörden um die Cyber-Sicherheit massive Gedanken machen, wenn sie Rechenzentren modernisieren. Fast die Hälfte der Befragten in den Bundesbehörden ist sich einig, dass das Aufrechterhalten der Cyber-Sicherheit bei Modernisierungsprozessen immer aufwendiger wird.

Seit 2009 hat sich die Zahl der gemeldeten Vorfälle in US-Bundes-IT-Netzwerken nahezu verdoppelt. Die größten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer wichtigen Rechenzentren haben die Bundesbehörden aufgrund von

  • fortschrittlichen und zielgerichteten Angriffen (Advanced Targeted Attacks – ATAs), ausgefeilten dauerhaften Angriffen (Advanced Persistent Threats – APTs) und Zero-Day-Angriffen (58 Prozent),
  • Malware auf Host-Servern (55 Prozent),
  • Netzwerkviren (49 Prozent),
  • nicht autorisiertem Gerätezugriff (47 Prozent) und
  • Denial-of-Service-Angriffen (37 Prozent).

In diesem Zusammenhang interessant ist auch der Application Usage Threat Report (AUTR)3 von Palo Alto Networks, der sogar Zusammenhänge zwischen Anwendungsnutzung und bestimmten Cyber-Bedrohungen aufzeigt.

Immerhin 72 Prozent der US-Bundesbehörden stellen ihren Partnern die Note „A“ oder „B“ für die Bemühungen um die Sicherheit im gesamten Modernisierungsprozess aus. Dennoch geben mehr als die Hälfte der Befragten an, dass wichtige Sicherheitsmaßnahmen wie Automatisierung, Mobile Device Management und Endpunkt-Sicherheitsmanagement fehlen.

Wie sieht es hierzulande aus? Die Sicherheitsstrategie der deutschen Behörden erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43465751 / Sicherheits-Policies)