Sicherheitsstrategie von Behörden

Aufholjagd bei der Cyber-Sicherheit

| Autor / Redakteur: Thorsten Henning / Susanne Ehneß

Plattformansatz zum Schutz der Rechenzentren

Der Autor: Thorsten Henning, Senior Systems Engineering Manager Central & Eastern Europe bei Palo Alto Networks
Der Autor: Thorsten Henning, Senior Systems Engineering Manager Central & Eastern Europe bei Palo Alto Networks (Palo Alto Networks)

Viele Rechenzentren haben ihre Sicherheitsmaßnahmen auf den Netzwerkperimeter ausgerichtet. Da sie aber mit zunehmend ausgefeilten Angriffen auf die Cyber-Sicherheit rechnen müssen, benötigen alle Regierungsbehörden einen Plattformansatz, um das Herz ihres Netzes – das Rechenzentrum – zu schützen. Dabei muss stets die sichere Ausführung geschäftlicher Anwendungen gewährleistet bleiben. Die Sicherheitsverantwortlichen müssen in der Lage sein, bekannte und neue Bedrohungen zu korrelieren und Präventivmaßnahmen zu ergreifen, nicht nur Sicherheitsvorfälle zu erkennen und zu beheben.

Da die US-Bundesbehörden daran arbeiten, die Ziele der Federal Data Center Consolidation Initiative (FDCCI) umzusetzen und den Modernisierungsprozess abzuschließen, glauben 41 Prozent der von Meri Talk Befragten, dass Integration die wichtigste Herausforderung für die Cyber-Sicherheit sein wird.

Bei der Betrachtung von Optimierungsmöglichkeiten haben 70 Prozent der Befragten Zweifel an der Sicherheit im Fabric-Netz ihrer Rechenzentren. Während ATAs und APTs in jeder Phase des Modernisierungsprozesses im Rechenzentrum das Top-Thema sind, variieren sekundäre Bedrohungen wie Malware (Konsolidierungsphase), Schutz vor DoS-Angriffen (Virtualisierungsphase) und nicht autorisierter Gerätezugriff (Cloud-Migrationsphase) je nach Modernisierungsfortschritt.

Mit Blick auf die Zukunft äußern 43 Prozent der Befragten das Gefühl, dass ihre Agentur Sicherheitsrichtlinien und Best Practices einführen oder verstärken muss. Insbesondere gefordert werden weitere Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen (46 Prozent), die Verbesserung der Weiterbildung (43 Prozent), der Austausch von Best Practices unter den Dienstleistern (41 Prozent) und die Konformität mit den Regularien auf Bundesebene (39 Prozent).

Meri Talks jüngste Untersuchung im Behördenumfeld lässt sich in vielerlei Hinsicht auch auf die Situation in Deutschland übertragen. Auch wenn die Schwerpunkte hierzulande anders verteilt sein mögen oder die Ergebnisse abweichen sollten: Klar ist, dass Cyber-Bedrohungen die Verantwortlichen in den Rechenzentren weiterhin beschäftigen werden.

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