Umfrage von (ISC)²

Aufruf zur Global Information Security Workforce Study 2017

| Redakteur: Stephan Augsten

Für die Global Information Security Workforce Study ist (ISC)² auf die Mithilfe von IT-Sicherheitsfachleuten angewiesen.
Für die Global Information Security Workforce Study ist (ISC)² auf die Mithilfe von IT-Sicherheitsfachleuten angewiesen. (Bild: Archiv)

Welche Trends bewegen die IT-Sicherheit? Wie sieht die Bedrohungslandschaft aus? Und wie steht es um die Arbeitsauslastung, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Budgetentwicklung für IT-Security-Verantwortliche? Derartige Fragen will (ISC)² im Rahmen einer Umfrage klären.

Seit Mitte Juli ist die Umfrage zur (ISC)² Global Information Security Workforce Study (GISWS) 2017 online. Die Umfrage zur Studie, die zum siebten Mal aufgelegt wird, ist bis zum 31. August offen. Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Mitglieder von (ISC)2, aber auch alle anderen, die sich in der Community der IT-Sicherheit engagieren.

Die weltweit durchgeführte Studie zeichnet die Entwicklung der Branche nach, beleuchtet werden Trends, die Gefahrenlandschaft, die Arbeitsauslastung, Fort- und Weiterbildung, Budgetentwicklungen in der IT-Sicherheit, rechtliche Auswirkungen sowie die Gehaltsentwicklung. Die Studie wird alle zwei Jahre veröffentlicht.

Die fertige Studie wird Anfang 2017 auf Branchenveranstaltungen rund um die Welt vorgestellt. In der letzten GISWS-Ausgabe 2015 haben weltweit mehr als 14.000 Experten aus der Informationssicherheit mitgemacht. Es die weltweit wohl umfassendste Studie der IT-Sicherheitsbranche, mit der sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der Profession seit 2004 ziehen lassen.

Unter dem Link gibt es unter anderem auch einen Report mit den Ergebnissen aus dem Raum DACH „Die Perspektive der Fachleute: Cyber-Sicherheit in der DACH-Region“. In dieser Studie wurden die Ergebnisse der Befragten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland ausgewertet, insgesamt nahmen 500 Experten aus der Informationssicherheit an der Befragung teil.

In der damaligen Studie war der Mangel an verfügbaren Fachleuten ein großes Thema. Übereinstimmend stellten die Befragten fest, dass ihr Arbeitsumfang immer größer wird, die Anzahl der Mitarbeiter in den jeweiligen Fachabteilungen jedoch nahezu gleichbleibt.

Erfreulich war vor zwei Jahren, dass mehr Mittel zur Weiterbildung der Befragten zur Verfügung gestellt wurden. Ein weiterer positiver Trend war die stärkere Verfügbarkeit von Analytics- und Threat Intelligence-Services. Generell gab es einen Wunsch zu mehr proaktivem Handeln, um Sicherheitsvorfälle aufzuklären und Unternehmen besser auf Sicherheitsrisiken vorbereiten zu können.

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