Suchen

Neue Direct-to-Target-Architektur für vRanger Pro 4.0 DDP Backup- und Recovery-Lösung für virtuelle Storage-Umgebungen

Redakteur: Stephan Augsten

Der Security-Hersteller Vizioncore hat seine Datensicherungs- und -wiederherstellungslösung vRanger Pro 4.0 DDP umstrukturiert und erweitert. Die Datensicherheitsplattform soll reduzierte Backup-Zeiten, zusätzliche Skalierbarkeit und Flexiblität sowie bessere Backup-Mechanismen für Unternehmen bieten, die kritische Daten auf virtuellen Maschinen speichern.

Die Backup- und Recovery-Lösung vRanger Pro 4.0 DDP lässt sich auf virtuellen oder physikalischen Systemen installieren.
Die Backup- und Recovery-Lösung vRanger Pro 4.0 DDP lässt sich auf virtuellen oder physikalischen Systemen installieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Backup- und Recovery-Lösung vRanger Pro 4.0 DDP (Data Protection Platform) zeichnet sich laut Vizioncore insbesondere durch architektonische Neuerungen aus. Diese sollen einerseits die Sicherung virtueller Maschinen (VMs) vereinfachen und andererseits das Backup-Management beschleunigen.

Mit der Direct-to-Target-Architektur wurde ein modulares Plug-and-Play-System eingeführt, das laut Jason Mattox, Vice President of Support and Product Management von Vizioncore, das Backup zahlreicher VMs in kürzester Zeit ermöglichen soll. Hierfür erfolgen sämtliche Aktivitäten durch einen direkten Austausch zwischen Hosts und Ziellaufwerken, so dass keine Middleware-Proxies benötigt werden.

Vizioncore zufolge erstellt vRanger Pro 4.0 DPP seine Image-Backups über verschiedene Speicherorte hinweg und erlaubt das Zurückspielen ganzer Images oder die Wiederherstellung auf Datei-Ebene. Unterstützte Protokolle sind Microsofts Common Internet File System (CIFS) sowohl über Windows-Freigaben als auch UNIX-emulierte Windows-Freigaben und das Secure File Transfer Protocol (SFTP).

Der Gebrauch des SFTP-Protokolls eignet sich laut Mattox insbesondere für Sicherungen virtueller Systeme, die sich in der demilitarisierten Zone (DMZ) befinden. Einzig der Port 22 von der DMZ zum LAN müsse geöffnet werden, um volle, inkrementelle oder diferrentielle Datensicherungen vorzunehmen.

Gleichzeitig können Unternehmen ihre Backups künftig über mehrere Rechenzentren hinweg verwalten. Mithilfe des zentralen Managements ist es laut Mattox möglich, mehrere Backup-Jobs über eine Installation von vRanger Pro 4.0 DDP zu starten. Indem man den VMs eines Rechenzentrums ein explizites Speicherziel zuweist, wird erzwungen, dass der Backup-Traffic nur zwischen den ESX-Hosts und den Speicherpunkten im Data Center fließt.

Die Backup- und Recovery-Lösung vRanger Pro 4.0 DDP ist über das weltweite Reseller-Netzwerk von Vizioncore erhältlich, weitere Informationen auf Anfrage.

Die Neuerungen und Funktionen von vRanger Pro 4.0 DPP im Überblick:

  • Direct-to-Target-Architektur
  • Flexible Backup und Restore-Optionen – voll, stufenweise oder differentiell
  • Direkte File-Level-Restore-Funktion
  • Backup und Restore zu/von SFTP- und CIFS-Quellen
  • Backup-Manager für das Management multipler, simultaner Backups über alle ESX-Server hinweg
  • PowerShell-Zugang
  • Unterstützung multipler VMware-ESX-Plattformen inklusive vSphere
  • Integration mit VMware vCenter und vMotion

(ID:2022954)