Neues eBook „SIEM und Big Data“ von Security-Insider

Big-Data-Analysen für mehr Datensicherheit

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Bedeutung von Big Data für die Datensicherheit

Das neue eBook zu SIEM und Big Data beschreibt, welche Vorteile die großen Datenmengen aus unterschiedlichsten Datenquellen haben können, wenn sie denn schnell und intelligent analysiert werden. Dabei ist es entscheidend zu verstehen, dass sicherheitsrelevante Informationen nicht nur in den Protokollen der Firewalls und Intrusion-Detection-Systemen stecken, sondern aus allen IT-Systemen gewonnen werden können, die mit den zu schützenden Daten in Verbindung stehen.

Die Beschränkung der Datenquellen auf die typischen Sicherheitslösungen ist nicht der einzige Knackpunkt bei den herkömmlichen Analysen mit SIEM-Lösungen (Security Information and Event Management). Wie das eBook zeigt, können klassische SIEM-Systeme oftmals Gefahren erst zu spät oder gar nicht erkennen, weil die Analysegeschwindigkeit zu gering und die Suche auf bekannte Risiken eingeengt ist.

SIEM der neuen Generation hilft dem Datenschutz

Neue SIEM-Lösungen sind bereits auf dem Markt. Sie können mit Big Data so umgehen, dass sich Risiken in nahezu Echtzeit erkennen, forensische Spurensuchen optimieren und Compliance-Vorgaben besser einhalten lassen. Dabei nennt das eBook eine Reihe von verfügbaren neuen SIEM-Lösungen und erklärt beispielhaft die Funktionen und Leistungen.

Nutzerdaten richtig behandeln

Big Data ist dann kein Problem für den Datenschutz, wenn die Nutzerdaten anonymisiert oder pseudonymisiert werden und die Auswertungen nicht das Ziel verfolgen, umfassende Nutzerprofile oder in Verbindung mit Standortdaten heimliche Bewegungsprofile aufzuzeichnen. Sicherheitsrelevante Aussagen lassen sich auch dann aus der Analyse des Nutzerverhaltens ziehen, wenn der Nutzer nicht eindeutig bestimmt wird.

Um den berechtigten Sorgen der Datenschützer zu begegnen, sollten die leistungsstarken SIEM-Lösungen der neuen Generation so eingesetzt werden, dass Nutzer erst dann identifiziert werden, wenn es einen tatsächlichen Verdacht gibt. Unbegründete Verdachtsmomente lassen sich durch bessere Sicherheitsanalysen minimieren, so dass deutlich wird, dass Big Data durchaus positiv für den Datenschutz ist, wenn die Potenziale richtig genutzt werden.

Über den Autor

Oliver Schonschek ist IT-Fachjournalist und IT-Analyst in Bad Ems.

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