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GrammaTech macht IR-Datenstruktur quelloffen Binary-Analyse und -Rewriting unter MIT-Lizenz

| Redakteur: Stephan Augsten

GrammaTech will die Zusammenarbeit von Entwicklern in den Bereichen Binäranalyse, Reverse Engineering und Binary Rewritings fördern. GTIRB-Datenstruktur, Disassembler und Code-Rewriter des Herstellers werden deshalb künftig in einer Open-Source-Suite bereitgestellt.

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GTIRB wird benötigt, um Code-Schwachstellen per Binäranalyse zu identifizieren und mittels Binary Rewritinge zu beheben.
GTIRB wird benötigt, um Code-Schwachstellen per Binäranalyse zu identifizieren und mittels Binary Rewritinge zu beheben.
(Bild: GrammaTech)

Der Code-Security-Experte GrammaTech stellt die Datenstruktur „GrammaTech Intermediate Representation for Binaries“, kurz GTIRB, unter die freie MIT-Lizenz. Das Ziel ist, den Fortschritt in sicherheitskritischen Bereichen wie Embedded-Systemen durch bessere Zusammenarbeit zu beschleunigen.

Die Intermediate Representation ist ein Zwischencode, der mithilfe eines Disassemblers aus ausführbaren Dateien erzeugt wird. Diese Datenstruktur wird benötigt, um Code-Schwachstellen per Binäranalyse zu identifizieren und mittels Binary Rewriting zu beheben. Wie erfolgversprechend die beiden Verfahren sind, hängt laut GrammaTech von der Ausgangsqualität der IR ab.

Der Code-Security-Anbieter stellt deshalb neben GTIRB auch den Disassembler ddisasm zur Vorbereitung der Binärdateien unter die quelloffene MIT-Lizenz. Ergänzt wird das Paket durch einen einfachen GTIRB-pprinter, so dass der gesamte Zyklus von der Binärdatei zur IR und –Standard-Compiler und Linker vorausgesetzt – wieder zurück abgedeckt ist.

GTIRB sowie ddisasm finden sich bei GitHub und unterliegen der MIT- und aGPL-Lizenz. Interessierte Entwickler sind dazu eingeladen, an den Projekten mitzuwirken.

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