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Software-Blade-Version R75.40 von Check Point Blade-Architektur mit neuem OS und Cloud-Anbindung

| Redakteur: Stephan Augsten

Check Point liefert seine Software-Blade-Lösung im Rahmen der neuen Version R75.40 erstmals mit GAiA aus. Das Betriebssystem soll künftig alle Appliances, Open Server und virtuelle Gateways von Check Point unter einer Security-Plattform vereinen.

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Mit der Blade-Version R75.40 liefert Check Point Software das GAiA-Betriebssystem aus.
Mit der Blade-Version R75.40 liefert Check Point Software das GAiA-Betriebssystem aus.

Mit der Software-Blade-Architektur R75.40 macht Check Point dem Markt das Betriebssystem GAiA zugänglich. Die Plattform soll dabei helfen, die Security-Infrastruktur zu konsolidieren und das Management der Appliances, Open Server und virtualisierten Gateways von Check Point zu vereinfachen.

Hierfür vereint das neue 64-Bit-OS die bisherigen Plattformen IPSO (IP-Appliances) und SPLAT (SecurePlatform, alle anderen Appliances). Durch eine Befehlszeilen-Schnittstelle ist die zentrale Management-Oberfläche auch weiterhin kompatibel zu IPSO und SPLAT. Über das Web-Interface lassen sich auch granulare Sicherheitsregeln und eine rollenbasierte Administration festlegen, um die Aufgabentrennung für verschiedene Anwender zu ermöglichen.

Der Log-Analyzer SmartLog soll derweil dabei helfen, den Überblick über Sicherheitsvorfälle und -verstöße sowohl innerhalb als auch von außerhalb des Netzwerks zu behalten. Vor dem Hintergrund der IPv6-Umstellung unterstützt GAiA sowohl IPv4- als auch IPv6-Netzwerke mit bis zu 70 Millionen gleichzeitigen Verbindungen und etliche dynamische Routing-Protokolle.

Gefahren-Erkennung und -Abwehr in Echtzeit

Mit der Software-Blade-Version R75.40 kündigt Check Point darüber hinaus ThreatCloud an. Dieses Online-Netzwerk ermöglicht es, potenzielle Angriffe mithilfe der neu entwickelten AntiBot- und Antivirus-Software-Blades besser zu erkennen und schon im Vorfeld abzuwehren.

Für diesen Echtzeit-Schutz trägt die Check Point ThreatCloud verschiedenste Daten zusammen: Während Threat-Sensoren im Internet neue Angriffe erkennen sollen, werden auch Informationen von Check Point Research – der installierten Basis der Security Gateways – sowie global gemeldete Malware-Feeds gesammelt.

Check Point R75.40 ist für bestehende Kunden ein kostenfreies Upgrade und umfasst mehr als 100 Security-Funktionen, einschließlich Web-Proxy-Konfiguration, DLP-Watermarking (digitale Wasserzeichen) sowie einen Hit-Counter für Firewall-Regeln – ohne dass zusätzliche Investitionen in Hardware oder Management erforderlich sind.

Preise und Verfügbarkeit

Bei der Blade-Architektur R75.40 handelt es sich um ein kostenfreies Upgrade für Bestandkunden, die Preise für einzelne Software Blades beginnen bei 1.500 US-Dollar. R75.40 sowie zugehörige Software Blades sind ab sofort über das weltweite Partner-Netzwerk von Check Point verfügbar.

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