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Kaspersky modernisiert Führungsstruktur treibt globale Expansion voran Board of Directors mit Eugene Kaspersky als CEO

| Redakteur: Florian Karlstetter

Der russische Antivirenhersteller Kaspersky Lab hat mit Board of Directors ein Verwaltungsgremium eingesetzt. Als Gründe nennt das Unternehmen die Vorbereitung auf einen Börsengang, aber auch um weiteres Wachstum zu gewährleisten und die Grundsätze der Unternehmensführung zu wahren.

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Lenken die Geschicke des Unternehmens: Eugene Kaspersky mit Ex-Ehefrau Natalja.
Lenken die Geschicke des Unternehmens: Eugene Kaspersky mit Ex-Ehefrau Natalja.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das neue Direktorium setzt sich aus insgesamt neun Mitgliedern zusammen, darunter Gesellschafter und Top-Manager aus der Moskauer Zentrale und aus den Niederlassungen. Bislang zeichnete Natalja Kaspersky für das in Moskau ansässige Sicherheitsunternehmen verantwortlich. Ihr obliegt künftig der Posten als Chairman of the Board – also Vorsitzende des Verwaltungsrats. Neuer CEO wird Firmen-Mitbegründer Eugene Kaspersky, bislang auch als Chefentwickler tätig.

Zu der neuen Unternehmensstruktur befragt, äußerte sich Natalja Kaspersky wie folgt: „Kaspersky Lab ist in den zehn Jahren seit Gründung von einer kleinen familiengeführten Firma zu einem global agierenden Unternehmen herangewachsen. Für international anerkannte Unternehmen ist es ein Muss, die Corporate Governance-Strukturen regelmäßig an die sich verändernden Gegebenheiten anzupassen. Auch die Tatsache, dass wir Top-Manager unserer wichtigsten Niederlassungen in das Board of Directors berufen haben, spiegelt die internationale Ausrichtung unseres Unternehmens wider.“

Eigenen Angaben zufolge wächst der Umsatz von Kaspersky Lab Jahr für Jahr um über 70 Prozent. Das Unternehmen hat einen starken Marktanteil im deutschen Retail, zählt als einer der führenden Anbieter in Wachstumsmärkten wie China, und auch in US-amerikanischen Marktsegmenten sei ein Wachstum zu erwarten.

In seiner Eigenschaft als CEO fügt Eugene Kasperksy noch hinzu, man strebe das ambitionierte, aber durchaus realistische Ziel an, binnen drei Jahren einer der weltweiten Top-3-Antivirus-Hersteller zu werden. Ein Schlüsselelement hierfür ist seiner Ansicht nach die Benennung des Verwaltungsrates. Aber Kaspersky verfolgt noch andere Ziele: „Der Hauptfokus unseres Unternehmens ist es, weiterhin beste Schutz-Technologien zu entwickeln, die globale Expansion voranzutreiben und uns auf einen Börsengang vorzubereiten.“

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