Zusammenarbeit mit YesWeHack-Community Bug-Bounty-Programm für Parrot-Drohnen

Redakteur: Stephan Augsten

Der Drohnen-Hersteller Parrot startet ein Bug-Bounty-Programm mit YesWeHack. Über 22.000 Ethical Hacker können sich fortan daran versuchen, Schwachstellen in Drohnen, mobilen Anwendungen und Web-Diensten aufzudecken.

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Parrot startet sein erstes Bug-Bounty-Programm mit YesWeHack.
Parrot startet sein erstes Bug-Bounty-Programm mit YesWeHack.
(Bild: YesWeHack)

YesWeHack bezeichnet sich selbst als Crowdsourced-Security-Plattform mit einer großen Community an ethischen Hackern. Das mit YesWeHack gestartete Bug-Bounty-Programm von Parrot soll in Ergänzung zur bestehenden Cyber-Security-Strategie und zugehörigen Audits eine zusätzliche Kontrollinstanz darstellen.

Das Bug-Bounty-Programm ist in zwei Phasen gegliedert. Zunächst einmal erhalten ausgewählte Sicherheitsforscher im Rahmen eines privaten Programms exklusiven Zugang zu den Programmen und zukünftigen Drohnenmodellen von Parrot. Diese Forscher sollen die Sicherheitsstandards der Produkte prüfen, bevor diese vermarktet werden.

Im Anschluss an die Vermarktung der Produkte startet ein öffentliches Bug-Bounty-Programm. In diesem wird die Sicherheit der Parrot-Produkte dann von der gesamten YesWeHack-Community mit ihren über 22.000 Mitgliedern unter die Lupe genommen. Victor Vuillard, Chief Security Officer und CTO Cybersecurity der Parrot Group, zeigt sich zuversichtlich, dass diese Strategie dabei hilft, Fehler zu korrigieren, bevor echte Angreifer sie ausnutzen können.

Cybersicherheit ist bereits „by Design“ in Parrot-Drohnen integriert. Eine bestehende Sicherheitsbewertung durch Bishop Fox, einem privaten Security-Dienstleister, ist auf der Parrot-Webseite veröffentlicht.

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