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Progress Software glaubt an die Durchsetzungskraft der Wolke Cloud Computing trotz Security-Skepsis und Patriot Act

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Die Kontroverse über generelle Sicherheitsbedenken beim Cloud Computing ist noch lange nicht beendet. Gary Calcott, Technical Marketing Manager bei Progress Software, bricht jedoch eine Lanze für das Bereitstellungsmodell – trotz Patriot Act und anderer Sicherheitsbedenken.

Die Skepsis gegenüber Cloud-Datenhaltung wird weiterhin von vielen Bedenken genährt.
Die Skepsis gegenüber Cloud-Datenhaltung wird weiterhin von vielen Bedenken genährt.
(© tiero - Fotolia.com)

Cloud Computing ist in aller Munde, aber die Skepsis ist teilweise groß. Wird sich das Bereitstellungsmodell und die damit verbundene externe Datenhaltung Ihrer Meinung nach in der breiten Masse langfristig durchsetzen?

Gary Calcott ist Technical Marketing Manager im Bereich Application Development & Deployment bei Progress Software.
Gary Calcott ist Technical Marketing Manager im Bereich Application Development & Deployment bei Progress Software.
(Bild: Progress Software)

Calcott: Die Skepsis ist unbegründet, denn heute schon speichern viele Menschen private Fotos und Daten in der Cloud. Facebook, Dropbox oder Skydrive sind nur einige Beispiele. Das Vertrauen ist da und dies wird dazu führen, dass sich Cloud Computing auch für geschäftliche Anwendungen noch stärker als heute schon durchsetzt. Die CRM-Software Salesforce und eine Reihe anderer Software-as-a-Service-Anwendungen sind übrigens gute Beispiele dafür, dass Cloud Computing in den Unternehmen bereits verbreitet ist.

Cloud-Freunde argumentieren, dass kleine und mittelständische Unternehmen die Sicherheitsstandards großer Cloud-Anbieter selbst in der Regel nicht so gut hinbekämen. Cloud-Skeptiker sehen dennoch die Gefahr, dass der Anbieter selbst oder Außenstehende auf sensible Daten zugreifen könnte. Die Masse an Daten, die sich bei einem Anbieter ansammeln, könnte womöglich erst solche Begehrlichkeiten wecken. Wie sehen Sie die Angelegenheit?

Calcott: Richtig ist, dass kleine und mittelständische Unternehmen kaum über die personellen und technischen Ressourcen verfügen, um die notwendigen hohen IT-Sicherheitsstandards umzusetzen und zu überwachen. Bei Cloud-Anbietern gehört das zum Kerngeschäft. Wer befürchtet, dass sensible Daten in fremde Hände geraten, kann sie verschlüsseln. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über den Patriot Act im Cloud-Kontext.

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