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Management und Eigenproduktion von Cloud Services Cloud Computing – Worauf der CIO bei der Service-Integration achten sollte

| Autor / Redakteur: Martin Kuppinger / Stephan Augsten

Cloud Computing ist das dominierende Thema in der IT – und wird auch dominant bleiben. Die Begriffe mögen sich verändern; der Paradigmenwechsel, der hinter dem Begriff des Cloud Computing steht, hat aber Bestand. Deshalb stellt sich die Frage, worauf CIOs beim Cloud Computing wirklich achten sollten.

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Für den CIO ist es unabdingbar, die IT in die Bereiche Service-Management und Service-Produktion zu trennen.
Für den CIO ist es unabdingbar, die IT in die Bereiche Service-Management und Service-Produktion zu trennen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Cloud Computing steht für die Nutzung von Diensten, die in „Clouds“ erzeugt werden – in öffentlichen Clouds ebenso wie in privaten Clouds. Die Cloud ist dabei nichts anderes als eine IT-Umgebung, die Dienste bereitstellt.

Die wesentlichen Unterschiede zur klassischen IT sind

  • die größere Granularität der Dienste – beispielsweise im Vergleich zum Outsourcing,
  • ihre stärkere Standardisierung auch in der Beschreibung (wobei hier noch ein längerer Weg zu gehen ist),
  • ihre einfachere Verfügbarkeit,
  • die leistungsbezogenen Verrechnungsmodelle und
  • die verschwindende Bedeutung des Perimeters – Dienste können von internen wie externen Anbietern kommen, die IT wird offener.

Im Kern besteht der Sinn des Cloud Computing aber vor allem darin, den Leistungsbezug von IT-Diensten zu optimieren, um die von der IT geforderten Leistungen für das Business erbringen zu können. Es geht um eine Optimierung der „IT Service Supply Chain“.

Im Mittelpunkt steht damit das Service-Management. Cloud Computing ist im Grunde nichts anderes als ein Service-Management, das darauf abzielt, in strukturierter Weise den jeweils am besten geeigneten Dienstanbieter zu identifizieren und von ihm die benötigten Dienste zu beziehen.

Für das IT-Management führt das zu drei Kernaufgaben. Die erste ist die Trennung zwischen der Produktion von IT-Diensten und dem Service-Management. Die zweite ist die Optimierung des Service-Managements. Und die dritte ist die Optimierung des Teils der IT-Produktion, der weiterhin selbst erbracht werden soll.

Seite 2: Herausforderungen für den CIO

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