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Cloud-Anwendungen von sensiblen Daten trennen Cloud-Konnektoren für den Datenschutz

| Autor / Redakteur: Dipl.-Phys. Oliver Schonschek / Florian Karlstetter

Vertrauliche Daten müssen nicht in der Cloud gespeichert werden, um Cloud-Applikationen nutzen zu können. Cloud-Konnektoren sorgen für die Verbindung. Ein wirksames Mittel, um Datenschutzbedenken auszuräumen.

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Cloud-Konnektoren bilden eine Brücke: Um nur die erforderlichen Daten in die Cloud zu übertragen, können lokale Datenspeicher intelligent mit den Cloud-Anwendungen verknüpft werden.
Cloud-Konnektoren bilden eine Brücke: Um nur die erforderlichen Daten in die Cloud zu übertragen, können lokale Datenspeicher intelligent mit den Cloud-Anwendungen verknüpft werden.
(© Silvano Rebai - Fotolia.com)

Die Verbreitung von Cloud Computing nimmt weiter zu, doch die Sorge um die Sicherheit der Daten in der Cloud bleibt. 79 Prozent der Unternehmen, die Public Cloud Lösungen ablehnen, geben als Grund an, dass sie Angst vor einem Datenverlust haben, so der Cloud Monitor 2013 von BITKOM und KPMG.

Bedenken wegen Datenschutz

Die Business Software Alliance (BSA) sieht die Debatte um den Datenschutz als zentralen Grund, warum Cloud Computing in Deutschland im internationalen Vergleich nicht so schnell vorankommt. Gefragt sind deshalb Lösungen, die die Vorteile von Cloud Computing zugänglich machen, die möglichen Probleme mit dem Datenschutz aber verringern.

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Hybride Clouds: Datenspeicherung in der Cloud begrenzen

Eine Option ist es, möglichst wenig vertrauliche Daten in der Cloud vorzuhalten, also nur die für die Verarbeitung in die Cloud notwendigen Daten zu übertragen. Von den im Datenschutz unterschiedenen Verarbeitungsphasen wären dann die Daten in Bewegung (Data in Motion) und die Daten in Benutzung (Data in Use) mit möglichen Cloud-Risiken verbunden, die Risiken für die gespeicherten Daten (Data at Rest) würden minimiert.

Cloud-Konnektoren bilden Brücke

Um nur die erforderlichen Daten in die Cloud zu übertragen, können die lokalen Datenspeicher intelligent mit den Cloud-Anwendungen verknüpft werden. Dazu kommen sogenannte Cloud-Konnektoren zum Einsatz. Diese bilden definierte Schnittstellen zwischen lokalen Ressourcen und Cloud-Applikationen. Welche Vorteile Cloud-Konnektoren für den Datenschutz haben können, zeigt zum Beispiel die Lösung Employee File Management (EFM) 4.0 von OpenText, bei der Personaldaten zwar mit einer Cloud-Anwendung verarbeitet werden, aber unter der Kontrolle im eigenen System verbleiben.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research