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Cloud made in Germany – ermuntert zum Einstieg

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(Verwirrender) Angebotszuwachs

Sowohl die großen IT-Player wie Microsoft, Google, Oracle, Hewlett Packard, Salesforce oder Fujitsu Technology Solutions locken mit Cloud-Offerings als auch eine wachsende Zahl von Spezialisten und Newcomern.

Orientierung für mittelständische Unternehmen will die von Appsphere ins Rollen gebrachte Initiative „Cloud Services Made in Germany“ bieten. Insgesamt 29 Cloud-Anbieter stehen bereits auf der Teilnehmerliste darunter der in Karlsruhe ansässige IT-Dienstleister Boster, Myfactory, CAS, Pironet oder Reporta, Stoneone und Netviewer. Alle Cloud-Service-Betreiber unterhalten deutsche Rechenzentren, schließen Verträge mit SLA-Vereinbarung nach deutschem Recht und mit Gerichtsstand in Deutschland.

Boster hat sich auf Cloud-Angebote mit gehosteten ERP-Anwendungen von Microsoft Dynamics NAV fokussiert. Vertriebsleiter Daniel Rhim sieht großes Potential bei Unternehmen ab 25 PC-Arbeitsplätzen: „Wir haben ein eigenes Tool, das auf Knopfdruck individualisierte Services aus der Cloud liefert“, versichert Rhim.

Wichtigster Wachstumsmotor sei das zunehmende Smartphone-Computing mit mobilem Zugriff auf Businessdaten und E-Mail. Noch in diesem Jahr will Boster zusätzlich über eine SAP-Zertifizierrung Businessmanagementfunktionen der Walldorfer Softwareschmiede anbieten.

Fertige Bausteine als Zugpferd

IBM-Partner Stoneone akzentuiert sein Cloud-Portfolio als Plattform-Anbieter mit integrierter Test- und Entwicklungsumgebung für Cloud-Services. Fertige Cloud-Bausteine gibt es für Billing & Tracking oder die Personalverwaltung. Basis ist eine Web-Plattform, die Stoneone mit den IBM-Cloud-Services „Smart Business Development“ und „Test on IBM Cloud“ erweitert hat. Die Channel-Chefin IBM Deutschland, Doris Albiez, sieht im Cloud Computing ein nicht zu unterschätzendes Zugpferd für die deutschen Business-Partner.

Andere IBM-Partner wie Computacenter oder UBL Informationssysteme sind ebenfalls auf den Zug aufgesprungen und haben ihre Geschäftsmodelle auf Cloud-Angebote angepasst. Beispielsweise bietet die UBL maßgeschneiderte Cloud-Softwareserivces und Virtualisierungs-Technik für Systemressourcen.

Die deutschen Rechenzentren von T-Systems sind für die Telekom-Tochter die passende Startrampe, um mehr heimische Geschäftskunden in die Cloud-Umgebung zu bewegen. Im Mittelpunkt stehen Enterprise Applikationen von SAP und Microsoft. Im letzten Jahr holte sich T-Systems das SAP-Zertifikat für die so genannten Dynamic Services for SAP, die als gehostete Cloud-Services auf der eigenen Plattform liegen und sich auch zu kompletten SAP-Umgebungen für Unternehmen virtualisieren lassen.

weiter mit: US-Anbieter nehmen EU ins Visier

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