Iterative Software-Entwicklung weiter stärken



  • Doppelte Absicherung
    Iterative Software-Entwicklung weiter stärken

    Neue Software-Versionen werden dank iterativer Entwicklung in kürzeren Abständen bereitgestellt und Bugs so schneller beseitigt. Doch wenn neue Releases und Patches seltener installiert werden können oder sollen, hilft das nur wenig. Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden, nämlich im Entwicklungsprozess.

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  • Hier wird antizipiert, dass ein schnelles Software-Update immer nur Gutes bringt, und ausschließlich Bugs gefixt oder Sicherheits Lücken geschlossen werden.
    Für uns als Unternehmen sind die vielen Updates inzwischen aber selber zur Bedrohung geworden. Nicht nur 1x hat es von einem großen Software-Anbieter Updates gegeben, nach denen bestimmte Funktionalitäten nicht mehr verwendbar waren, oder sogar mit blue screen gebootet wurde (kein Recovery point mehr möglich) - selten, aber es kommt vor.
    So müssen wir sämtlich Updates am Patch Day zuerst einmal auf exemplarische Rechner für den kaufmännischen und den gewerblichen Bereich verteilen, um nach 1-2 Tagen zu entscheiden, dies für alle Rechner frei zu geben. Täten wir dies nicht …
    Wir haben hier eine hoch redundante Technik vom Server bis zum Switch und 100 PCs. 1 Update aber könnte bei sofortiger Installation trotzdem z.B. alle PC für den folgenden Tag außer Betrieb setzen, was zu einem kompletten Umsatzausfall für = 1 Tag führen würde - für uns der Worst Case.
    Microsoft will künftig sogar sein ERP System Dynamics Nav regelmäßig update - ein Wahnsinn in einer Welt des digitalen Wahnsinns. Wofür soll der gewissenhafte IT Leiter sich da entscheiden - für die Pest oder lieber für die Cholera ... 😉

    Michael Peters, BOS FOOD GmbH


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