OpenOffice als Risiko für die Betriebssicherheit?



  • Finanzstaatssekretärin Dr. Margaretha Sudhof
    OpenOffice als Risiko für die Betriebssicherheit?

    Die Berliner Finanzverwaltung migriert von OpenOffice auf Microsoft Office. Zur Begründung wird ein Sprecher zitiert, man wolle „den heutigen Ansprüchen an Informationstechnik und Informationssicherheit vollumfänglich entsprechen“. Security-Insider hat Dr. Sudhof, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Finanzen, um ein Statement gebeten.

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  • Hier geht es um eine ganz einfache Entscheidung: Wenn Komponenten eingesetzt werden müssen, die für MS Office entwickelt und getestet wurden, kann man entweder Open Office behalten und diese Komponenten erneut -diesmal mit Open Office und der neuen Umgebung- testen, für das neue Umfeld bezüglich Sicherheit bewerten und freigeben oder die Office-Suite auf MS Office migrieren. Es ist weitestgehend eine wirtschaftliche und nicht ideologische Entscheidung, welchen Weg man geht.



  • Interessantes Interview, leider wurde die eigentliche Frage, wieso Open Office die Betriebssicherheit gefährdet, nur stiefmütterlich behandelt. Das einzige was ich zumindest rauslesen konnte ist, dass es um das Thema Verfügbarkeit von Daten geht.

    Ich finde es eher fragwürdig warum Verwaltungen überhaupt unterschiedliche Software einsetzen…



  • Ich habe es so verstanden, dass der reibunglose Betrieb nicht gewährleistet ist.



  • Steht dar nicht wieder der Microsoft-Wirtschaftslobby hinter der ganzen Panimache? Wenn man die Tür von Java Code Execution in Open Office bzw. Libre Office richtig schließt, dann besteht überhaupt keine Gefahr. Deshalb erscheint mir die Sicherheitsausrede Frau Dr. Sudhof mehr als bedenklich. Übrigens ist bei mir Libre Office weder abgestürzt noch habe ich außergeöwhnliche Sicherheitsbedrohungen mitgemacht. Libre Office + Win 7 ist gut, Libre Office + Linux ist besser.



  • Wenn ich es richtig lese, dann ist es weniger Open Office, sondern eher die Fachverfahren die da Probleme bereitet haben.
    Das sind dann aber speziell angefertigte Vorlagen und/oder Makros, die dafür wahrscheinlich von externen Dienstleistern programmiert wurden.
    Da hinkt die Argumentationskette dann aber gewaltig…



  • Es hat sicher überhaupt nichts mit Risiko und Datenschutz zu tun. Mich wundert überhaupt das eine Finanzfirma OpenOffice benützt hat, wo eigentlich MS Office mehr Möglichkeiten bietet und eigentlich überall verwendet wird. Da wollte jemand sparren, wenn die Open Office genützt haben.


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