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Configuration Management | CM | Konfigurationsmanagement

Redakteur: Administrator

Unter Konfigurationsmanagement (Configuration Managment, CM) versteht man die detaillierte Erfassung und Aktualisierung sämtlicher Informationen, welche die Computersysteme und Netzwerke

Unter Konfigurationsmanagement (Configuration Managment, CM) versteht man die detaillierte Erfassung und Aktualisierung sämtlicher Informationen, welche die Computersysteme und Netzwerke eines Unternehmens beschreiben – einschließlich aller Hardware- und Software-Komponenten. Diese Informationen umfassen üblicherweise die Versionen und alle angewendeten Updates der installierten Softwarepakete sowie die Standorte und Netzwerkadressen sämtlicher Hardware. Spezielle Softwareanwendungen sind für das Konfigurationsmanagement erhältlich. Falls ein Computersystem neue Hardware oder eine Softwareaktualisierung benötigt, kann der Computertechniker das Konfigurationsmanagement-Programm aufrufen und in der Datenbank nachsehen, was derzeit installiert ist. Mit diesen zusätzlichen Informationen kann der Techniker eine genauere Entscheidung über die erforderliche Aufrüstung treffen.

Ein Vorteil einer Konfigurationsmanagement-Anwendung ist die Komplettübersicht über alle Systeme, um sicherzustellen, dass Änderungen an einem System keinen negativen Einfluss auf andere Systeme haben.

Auch in der Anwendungsentwicklung setzt man auf Konfigurationsmanagement, die dort Vereinheitlichtes Konfigurationsmanagement (Unified Configuration Management, UCM) genannt wird. Mithilfe von UCM können die Entwickler den Quellcode, die Dokumentation, Probleme, Änderungswünsche und selbst vorgenommene Änderungen im Auge behalten.

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