So klappt die Trennung von privaten und geschäftlichen Daten

Containerisierung als Erfolgsstrategie für BYOD

| Autor / Redakteur: Jonathan Foulkes / Andreas Donner

Containerisierung und MDM

Containerisierung mag nicht unbedingt die Lösung für alle Unternehmen und alle Anwender sein, und Container und MDM schließen sich nicht unbedingt gegenseitig aus. In vielen Umgebungen können die beiden Methoden je nach Mobilitätsanspruch sogar gemeinsam eingesetzt und vermischt werden.

Für Mitarbeiter, die regelmäßig auf E-Mails, gemeinsame Dokumente, Intranetseiten und HTML- oder Hybridanwendungen zugreifen müssen, reicht die Containerisierung üblicherweise aus, um ihnen produktive Mobilität zu ermöglichen, die gleichermaßen sicher und bequem ist.

Ein Verzicht auf MDM und betrieblich finanzierte Geräte für diese Mitarbeiter kann die Mobilitäts-Kosten auf Unternehmensseite beträchtlich senken und den Mitarbeitern gleichzeitig mehr Flexibilität geben. Die Containerisierung erlaubt weiterhin Partnern und Kunden, für die MDM ganz einfach nicht realisierbar ist, zweckmäßig und kontrolliert Zugang zu gewähren.

Andere Rollen lassen sich mit MDM vielleicht besser abbilden. Das ist besonders der Fall, wenn die Jobfunktion komplett mobil ist oder den Zugriff auf Daten über E-Mail/PIM, Dokumente und Intranet-Apps hinaus erforderlich macht. In diesen Fällen kann es einfacher sein, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern Geräte zur Verfügung stellen und durch ihre IT-Abteilung verwalten lassen. Aber selbst dann kann man durch den Einsatz von Containern innerhalb der Unternehmensgeräte eine zusätzliche Sicherheitsebene und ein erweitertes Anwendungsmanagement einbauen.

Die Möglichkeit, BYOD und MDM nebeneinander einsetzen zu können, entlastet die IT-Abteilung von der Verantwortung, jedes Mobilgerät, von dem auf Unternehmensdaten zugegriffen wird, verwalten zu müssen und bewahrt Anwender davor, unter den Ansatz "eine Mobillösung für alle" zu fallen.

Ergänzendes zum Thema
 
Die Kaseya BYOD Suite

Solange die Mitarbeiter darüber informiert sind, warum sie Container oder MDM erhalten und wie diese Maßnahmen sie selbst und ihr Unternehmen schützen, werden die Mitarbeiter, die Mobilgeräte für ihre Arbeiten nutzen müssen, aller Voraussicht nach damit zufriedener sein.

Fazit

BYOD-Mobilität entwickelt sich immer schneller zu einem Thema, über das Unternehmen informiert sein müssen. Dank der Einführung neuer Technologien, die BYOD praktikabel, umsetzbar und sicher machen, konnte das BYOD-Dilemma – die Bedürfnisse des Unternehmens mit denen der Nutzer in Einklang zu bringen – praktisch aufgelöst werden. Jetzt ist es an der Zeit die Containerisierung als Mittel zur Produktionssteigerung und Verbesserung der Zusammenarbeit zu begreifen, dabei gleichzeitig die Kosten zu kontrollieren und den IT-Verantwortlichen zu ermöglichen, sich stärker auf die Verwaltung von Anwendungen als auf die Verwaltung von Geräten zu konzentrieren.

Jonathan Foulkes
Jonathan Foulkes (Bild: Kaseya)

Über den Autor

Jonathan Foulkes ist Vice President im Bereich Mobile Produktmanagement bei Kaseya und war zuvor bis zur Übernahme durch Kaseya im Juli 2013 CEO und Mitgründer von Rover Apps, einem Anbieter von Mobillösungen. Foulkes verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung als technischer Leiter und Führungskraft bei Unternehmen wie Reed Business Information, Clinical Solutions, DoubleClick (Google) und DCA / Attachmate.

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