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CSO | Chief Security Officer

| Redakteur: Gerald Viola

Davon ausgehend, dass die Titel im Unternehmen konsequent vergeben sind, d.h. dass es im Unternehmen einen Chief Executive Officer (CEO) und eine Chief Information Officer (CIO) gibt,

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Davon ausgehend, dass die Titel im Unternehmen konsequent vergeben sind, d.h. dass es im Unternehmen einen Chief Executive Officer (CEO) und eine Chief Information Officer (CIO) gibt, ist der Chief Security Officer (CSO) für die Sicherheit der Kommunikation und sonstige IT-System im Unternehmen zuständig – vor allem für diejenigen Systeme, die externen Angriffen aus dem Internet ausgesetzt sind. Der CSO arbeitet unter Umständen mit dem CIO zusammen in der Disaster Recovery-Planung und -Administration. In der Regel befasst sich der CSO mit den geschäftlichen (auch personaltechnischen) und technischen Aspekten der Sicherheit.

Die Verantwortlichkeiten des CSOs umfassen in der Regel die Schulung anderer in Sachen Sicherheitsbewusstsein, die Entwicklung sicherer geschäftliche und Kommunikationspraktiken, den Einkauf von Sicherheitsprodukten und die Kontrolle der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien. Je nach Größe des Unternehmens und der wahrgenommenen Wichtigkeit der Sicherheit wird der CSO entweder dem Chief Information Officer oder dem Chief Technology Officer und weniger häufiger dem CEO direkt unterstellt sein. In Unternehmen ohne CSO werden die Sicherheitsaufgaben in der Regel vom CIO oder vom CTO wahrgenommen.

Im Oktober 2002 haben mindestens 200 Unternehmen angegeben, dass sie einen CSO beschäftigen. Ed Hurley von Security-Insider.com meldet die folgenden, alternativen Namen für den CSO:

  • Chief Security Architect
  • Chief Information Security Officer
  • Security Manager
  • Corporate Security Officer
  • Information Security Manager

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