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Hiscox‘ Vorsorge vor den Folgeschäden durch Cyber-Risiken

Cyber-Kriminalität: neue Gefahren, neue Risiken

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Angenommen, ein versichertes Unternehmen wird Opfer eines Hacker-Angriffs. Was passiert dann?

Im Ernstfall zählt vor allem schnelles und effektives Handeln. Experten müssen herausfinden, auf welchem Weg die Kriminellen in das System des Unternehmens eingedrungen sind, denn nur so lassen sich belastbare Beweise für nachfolgende Auseinandersetzungen vor Gericht sammeln und die Sicherheitslücken schließen. Hiscox beauftragt dazu ein Unternehmen, das ein IT-forensisches Gutachten erstellt. Gerade, wenn Kreditkartendaten oder persönliche Daten von Kunden in die falschen Hände geraten, droht dem verantwortlichen Unternehmen auch immer ein Imageschaden. Um diesen abzuwenden, stellt Hiscox seinen Versicherungsnehmern PR-Profis an die Seite. Sie sollen verhindern, dass aus dem Vorfall ein Skandal wird, der wochenlang durch die Medien geht. Und natürlich übernehmen wir als Versicherer auch die finanziellen Schäden, die durch Umsatzeinbußen, Schadenersatzansprüche oder Portokosten entstehen. Vor allem aber setzen wir alles daran, dass es gar nicht erst zu einem Hacker-Angriff kommt. Noch vor Vertragsabschluss führen Experten deshalb bei entsprechendem Risikopotential eine Risikoanalyse durch und helfen bei der Implementierung eines stabilen Sicherheitssystems. Außerdem hat Hiscox ein neues Präventionskonzept ausgearbeitet, das Versicherungsnehmer nutzen können, um die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens zu reduzieren oder sich auf eine mögliche Krisensituation vorzubereiten.

Wie schafft es ein Versicherungsunternehmen, sich neben der finanziellen Schadenregulierung auch um IT-Sicherheit und Rechtsberatung zu kümmern?

Wir arbeiten mit Experten auf ihren jeweiligen Gebieten zusammen. HiSolutions, Deutschlands führendes Beratungsunternehmen für IT-Sicherheit, testet beispielsweise für uns die Sicherheitssysteme der Versicherten und führt Risikoanalysen durch. Außerdem übernimmt HiSolutions im Ernstfall das Krisenmanagement und die Krisenkommunikation. Eine international renommierte Anwaltskanzlei kümmert sich um alle rechtlichen Fragen zum Thema Datenschutz und -sicherheit. Um sich optimal abzusichern, kann ein mittelständisches Unternehmen die Cyber-Versicherung noch um unsere Krisen Assistance Deckung (KAD) ergänzen. Diese Police verhilft exportorientierten Mittelständlern zu einem professionellen Krisenmanagement, falls sie beispielsweise Opfer von digitaler Erpressung, Sabotage oder Industriespionage werden.

Was unterscheidet die Cyber-Risk-Versicherung 2.0 von der ersten Version?

Vor allem haben wir die Versicherungsbedingungen vereinfacht. Die meisten mittelständischen Unternehmen wissen zwar um die Gefahren durch Hackerangriffe, verfügen aber häufig nicht über Experten im Haus, die sich mit der Absicherung dieser Risiken auskennen. Mit unserer Police ermöglichen wir Ihnen, sich dennoch ohne großen Aufwand gegen Datenschutzverletzungen oder Schäden durch Datenklau abzusichern. In der Police Cyber Risk Management 2.0 haben wir zudem die Ausschlüsse nochmals deutlich reduziert. Und nicht zuletzt lässt sich optional nun auch die Betriebsunterbrechung im Gewerbe versichern, was bisher nur Online-Handelsunternehmen möglich war. Unsere Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass durch einen Hackerangriff auch Maschinen zum Stillstand gebracht werden können. In diesem Fall übernimmt Hiscox für seine Versicherten den daraus entstandenen Ertragsausfall.

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