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D2D2T | Disk-to-Disk-to-Tape | Staging

Redakteur: Gerald Viola

Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T) bezeichnet allgemein ein relativ junges Konzept bei der Datensicherung. Dabei werden alle Daten von den primären Speichersystemen auf ein zweites Speichersystem

Disk-to-Disk-to-Tape (D2D2T) bezeichnet allgemein ein relativ junges Konzept bei der Datensicherung. Dabei werden alle Daten von den primären Speichersystemen auf ein zweites Speichersystem mit preiswerten Festplatten kopiert. In einem zweiten Schritt werden diese Daten dann auf eine Bandbibliothek kopiert.

Der Ausgangspunkt für dieses Konzept ist, dass moderne LTO-Bandlaufwerke wie das Ultrium-4 von IBM Datentransferraten von 240 MByte/s benötigen, um im sogenannten Streaming-Modus zu bleiben. Damit lassen sich die Zeiten für die Datensicherung verkürzen, aber nur wenn das Speichersystem auch diese Datenmengen liefern kann.

Beim D2D2T-Konzept werden die Daten erst gesammelt und dann mit schnellen, aber teuren Fibre-Channel-Adaptern auf das Bandlaufwerk geschrieben. Eine Weiterentwicklung dieses Konzeptes sind Virtual Tape Libraries (VTL). Diese emulieren in den meisten Fällen eine Bandbibliothek (Ausnahme: FSCs Centricstor, die den Streamer virtualisiert), sodass die Daten schon auf virtuellen Bändern vorliegen, die sich besser auf reale Bänder transferieren lassen. Die Kostenersparnisse beim Einsatz einer VTL resultiert in der reduzierten Anzahl physischer Streamer.

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