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Umfrage: SDN, BYOD und Sicherheit machen Netzwerke komplexer Das Kompetenzspektrum der IT-Fachleute wird breiter

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Eine von Solarwinds durchgeführte Umfrage unter IT-Fachleuten hat ergeben, dass neue Technologien und der sich verändernde IT- und Geschäftsbetrieb zu wachsender Netzwerkkomplexität führen und IT-Fachleute hierfür immer mehr Kompetenzen benötigen.

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84 Prozent der IT-Fachleute bemerkten in den letzten Jahren einen teilweisen bis maßgeblichen Einfluss der Netzwerkkomplexität auf ihre Aufgaben.
84 Prozent der IT-Fachleute bemerkten in den letzten Jahren einen teilweisen bis maßgeblichen Einfluss der Netzwerkkomplexität auf ihre Aufgaben.
(Bild: Solarwinds)

Ziel der im Mai und Juni 2013 durchgeführten Solarwinds-Umfrage unter 112 IT-Fachangestellten, Managern und Direktoren in Deutschland von kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen des privaten wie öffentlichen Sektors war es, die treibenden Kräfte hinter der wachsenden Netzwerkkomplexität besser zu verstehen. Auch sollte sie darüber Aufschluss geben, welche Kompetenzen IT-Fachleute benötigen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

84 Prozent der IT-Fachleute gaben an, dass die Netzwerkkomplexität ihre Rolle bzw. Aufgaben in den letzten drei bis fünf Jahren entweder teilweise oder maßgeblich beeinflusst hat. Laut der Befragten seien die wesentlichen Treiber für die Netzwerkkomplexität:

  • Technologie: Virtualisierung, intelligentere/komplexere Geräte und Software-Defined Networks (SDN) bzw. virtuelle Netzwerke
  • IT-Betrieb: Mobilität und BYOD, gefolgt von verteilten Arbeitskräften und/oder Telearbeitern
  • Geschäftsbetrieb: Sicherheit, gefolgt von Compliance und Auditing

„Viele Faktoren beeinflussen die Netzwerkkomplexität, darunter stechen die Themen SDN und Sicherheit besonders heraus: Software-definierte Netzwerke stecken zwar jetzt noch in den Kinderschuhen, werden jedoch die Art und Weise, wie Netzwerke in Zukunft gebaut werden, maßgeblich verändern. Und mit den komplexen Anforderungen in Sachen Sicherheit haben es die IT-Fachleute bereits heute tagtäglich zu tun“, so Sanjay Castelino, VP und Market Leader, Solarwinds. „Doch wissen IT-Fachleute, dass Veränderung in dieser Branche dazugehört, und sie konzentrieren sich darauf, diese in den Griff zu bekommen.“

Die meisten der befragten IT-Fachleute gaben an, dass die Hochschulausbildung sie ausreichend auf ihre aktuelle Rolle vorbereitet habe. Allerdings gaben über 80 Prozent an, dass ihr Unternehmen die IT-Angestellten auf die wachsende Netzwerkkomplexität vorbereiten müsste.

Zu den wichtigsten Kompetenzen, die heute benötigt werden, zählt laut einem Viertel der befragten IT-Fachleute ein grundlegendes Geschäftsverständnis. Auch Informationssicherheit und Cloud- bzw. SaaS-Wissen werden als besonders wichtig genannt. Befragt, welche Eigenschaften eine IT-Fachkraft ihrer Meinung nach in fünf Jahren benötigen werde, um die zunehmende Netzwerkkomplexität zu beherrschen, antworteten die Teilnehmer ähnlich: 32,1 Prozent nannten das Geschäftsverständnis, 19,6 Prozent sahen das Thema Informationssicherheit am wichtigsten. Cloud bzw. SaaS erachteten 14,3 Prozent als immer wichtiger.

„In dem Maße, wie Netzwerke dynamischer werden, ändert sich auch die Rolle des IT-Fachmanns“, sagte Castelino. „Angesichts von Komplexitätstreibern wie BYOD, Mobilität und Sicherheit müssen IT-Fachleute mehr und mehr Managementqualitäten entwickeln. Hier sind vielseitige Mitarbeiter oft besser aufgestellt, als Spezialisten. Denn je breiter ihr Kompetenzspektrum ist, desto besser meistern sie die Komplexität.“

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