Check Point Abra im Praxis-Test

Das sichere mobile Büro für die Hosentasche

18.08.2010 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Peter Schmitz

Der Check Point Abra Stick bietet eine sichere, virtuelle Arbeitsumgebung und verschlüsselte Netzwerkverbindungen von jedem beliebigen Hostrechner aus.
Der Check Point Abra Stick bietet eine sichere, virtuelle Arbeitsumgebung und verschlüsselte Netzwerkverbindungen von jedem beliebigen Hostrechner aus.

Mit dem sicheren USB-Stick Abra macht Check Point jeden Rechner oder Notebook zu einem mobilen Arbeitsgerät und sorgt nicht nur für Applikationssicherheit, sondern auch für die geschützte Netzwerkverbindung. Der Anwender hat so seinen gesicherten Arbeitsplatz in Form eines USB-Sticks immer dabei, egal ob für den privaten PC zu Hause oder für den Rechner im Internet Cafe unterwegs. Security-Insider hat sich den mobilen Arbeitsplatz im Praxistest angesehen.

Bei Abra handelt es sich im Kern um einen USB-Stick, der um die Funktionen eines mobilen Arbeitsplatzes erweitert wird. Der USB-Stick kommt von SanDisk, die Software von Check Point.

Steckt ein Anwender den Stick in einen vorhandenen Rechner ein, so erzeugt die Check Point-Software eine virtuelle Arbeitsumgebung für den Anwender. Der Hostrechner dient dabei nur als Lastpferd. Alle Konfigurationen und Daten liegen dabei auf dem Stick, können aber auch – wenn gewünscht – mit dem Hostsystem (dem physischen Rechnersystem) ausgetauscht werden.

Der Zugang zum Stick und den darauf hinterlegt Daten ist abgesichert. Bei Verlust oder Diebstahl kann der Finder (Dieb) nicht auf die Daten zugreifen. Derzeit liefert Check Point zwei Ausbaustufen. Der 4-GB-Stick für circa 110 Euro und einen 8-GB-Stick für circa 160 Euro.

Für unseren Test verwenden wir die 8 Gyte-Version. Der 4-GB-Stick ist ansonsten identisch zur 8-GB-Version, lediglich die auf dem Stick zu hinterlegende Datenmenge etwas kleiner. Für die wichtigsten Aufgaben und Dokumente reicht das aber völlig aus. Hinzu kommt, dass auf dem Stick keine platzfressenden Programme abgelegt werden. Sattdessen nutzt die Check Point-Software die Programme des Hosts.

Durch einen integrierten VPN-Zugang bietet Abra dem Anwender darüber hinaus auch einen Zugang zu weiteren Systemen. Damit kann der Anwender beispielsweise seine E-Mails abrufen oder Dateien austauschen.

Als Testumgebung wählten wir eine virtuelle Umgebung. Diese wird durch die VMware Workstation bereitgestellt. Im Prinzip können Sie natürlich jeden Rechner dafür verwenden. Hilfreich aber ist, wenn das verwendete System den USB-Kanal reibungslos und ohne große Hürden an die virtuelle Maschine weiterreicht, wie es bei der VMware Workstation der Fall ist.

Unser Testszenario

Das Betriebssystem in der virtuellen Maschine war Windows 7 32-Bit in der Enterprise Edition. Prinzipiell soll der Stick aber mit einer breiten Palette an Hostbetriebssystemen arbeiten. Aufgrund von Inkompatibilitäten mancher Anwendungen mit einem 64 Bit-System bevorzugen wird nun aber die 32-Bit Variante. Mehr Dinge sind nicht zu beachten.

Lesen Sie, wie dich der Check Point Abra Stick im Test geschlagen hat in unserer Bilderstrecke.

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