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IBM kündigt umfassendes Portfolio neuer Sicherheits-Software an Data Security für Cloud und Mobile IT

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Auf der Security-Messe IT-SA in Nürnberg hat IBM neue Sicherheits- und Identitätsmanagement-Lösungen zum Schutz von Unternehmensdaten angekündigt. Für IBM ist das die bisher umfassendste Sicherheits-Software-Ankündigung.

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IT-Security soll nach IBM so einfach werden, wie eine Tasse Kaffee aus dem Automaten zu holen.
IT-Security soll nach IBM so einfach werden, wie eine Tasse Kaffee aus dem Automaten zu holen.
(Archiv: Vogel Business Media)

Was hat die Security-Strategie von IBM mit einer guten Tasse Kaffee gemein? Nichts, sollte man meinen. Peter Häufel, Senior Solution Sales und Business Partner Sales Representative bei IBM Security Systems, wagt im Gespräch mit IT-BUSINESS trotzdem einen Vergleich zwischen der Security-Division von IBM und dem Angebot von Kaffeemaschinen-Herstellern:

„Wenn Sie in einem größeren Betrieb eine Kaffeemaschine aufstellen, dauert es vielleicht zwei Wochen von der Bestellung, Lieferung und Installation des Geräts bis Sie eine Tasse Kaffee herausbekommen. Das ist das Konzept der meisten Security-Anbieter, weil oft noch andere Lösungen von Drittherstellern integriert werden müssen. Dann gibt es die Spezial-Anbieter, bei denen alles individuell eingestellt werden muss. Da ist es so, wie wenn Sie eine Tasse Kaffee wollen und dafür ein Grundstück in Kolumbien angeboten bekommen. Auf dem kann ja mal Kaffee angebaut werden. Wir von IBM sind die einzigen am Markt, die in puncto Security alles aus einer Hand bieten können. IBM geht also den dritten Weg. Wir bieten die Espresso-Maschine.“

Größter IBM-Launch

Die „IBM Security Systems“-Division, die im Frühjahr dieses Jahres gegründet wurde, stellt daher zehn neue Produkte und Erweiterungen vor, die Unternehmen dabei helfen können, Real-Time-Security für Big Data, Mobile und Cloud Computing umzusetzen. So sollen die Unternehmen zumindest die drängendsten Sicherheitsaspekte in den Griff bekommen. „Fokussiert hat IBM dabei auf die fünf Themenfelder: Mitarbeiter, Daten, Anwendungen, Infrastrukturen und Security Intelligence“, erklärt Peter Häufel.

Erfahren Sie mehr über Mobile- und Cloud-Security auf der nächsten Seite.

Mobile Security

In Kombination mit Sicherheitsservices und den IT-Security-Forschungen des IBM-Spezialisten-Teams X-Force sollen die Lösungen einen umfassenden, aktiven Ansatz repräsentieren. Das so genannte Mobile Security Framework, das vor Bedrohungen bei mobilen Zugriffen schützen soll, beruht auf dem „Mobile Data Management“ und dem „Mobile App Scanning“.

Dazu kommen die Zugangsmanagement-Lösung „Security Access Manager für Cloud und Mobile“ mit risiko-basierter Authentifizierung für mobile User und der „Endpoint Manager für Mobile Devices“ mit erweiterter Mobile-Device-Kontrolle. Das Zugangsmanagement wird außerdem in die Entwicklung mobiler Anwendungen integriert.

Sichere Cloud

Speziell für Cloud-Applikationen hat IBM das Security-Portfolio nach eigenen Aussagen wesentlich erweitert. Mit der neuen IBM-Lösung „SmartCloud Patch Management“ können Administratoren Patches automatisiert verwalten und Software-Erneuerungszyklen auf wenige Stunden drücken. Zusätzlich kündigte IBM die Version 7.1 der Security-Intelligence-Plattform QRadar an. Die vereinheitlichte Architektur für das Sammeln, Speichern, Analysieren und Untersuchen von Log-, Threat- und Vulnerability-Daten sowie sicherheitsrelevanten Informationen aus verteilten Umgebungen soll in der neunen Version wesentlich erweiterte Möglichkeiten dafür bieten.

Ergänzend hierzu soll der neue „Security Privileged Identity Manager“ helfen, der wachsenden Bedrohungen aus dem Inneren des Netzwerks besser habhaft zu werden. Der „Security Access Manager für Cloud und Mobile“ ermöglicht auch für Cloud-Anwendungen ein Single-Sign-On. Über ihn lassen sich zudem häufig verwendete SaaS-Anwendungen und -Services schneller als bisher integrieren. □

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