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Cisco Visual Networking Index Datenverkehr steigt bis 2021 auf 3,3 Zettabyte

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Cisco hat seinen Visual Networking Index (VNI) veröffentlicht. Demzufolge soll der weltweite Datenverkehr bis zum Jahr 2021 auf 3,3 Zettabyte jährlich wachsen.

Mit wachsendem Datenverkehr gewinnt die Datensicherheit an Bedeutung.
Mit wachsendem Datenverkehr gewinnt die Datensicherheit an Bedeutung.
(Bild: Esentri AG)

Durch die zunehmende Datenflut gewinnt auch die sichere Verwaltung der eigenen Daten an Bedeutung. Häufig sind Informationen nur temporär erforderlich und müssen nicht lang vorgehalten werden. Eine entsprechende Lösung hat die Esentri AG mit dem Projekt EDV („Einfaches Digitales Vergessen“) parat.

„Je mehr Daten ausgetauscht werden und je sensibler die Informationen sind, umso mehr rückt auch das Thema Datensicherheit in den Fokus der Nutzer - wobei bestehende Angebote zunehmend kritisch hinterfragt werden. Mit dem Projekt EDV möchten wir den Anwendern deshalb eine permanente Kontrolle über ihre Daten geben, Vertrauen in das entwickelte System schaffen und die Risiken einer unerlaubten Nutzung von Daten minimieren“, erklärt Projektleiter Mario Herb.

Datensicherheit wird wichtiger

Wie der Experte erklärt, sind neue Konzepte erforderlich, die trotz der steigenden Datenmenge für angemessenen Schutz der übertragenen Daten sorgen. Dies betrifft insbesondere persönliche und geschäftskritische Informationen. So müssen einige Daten oft nur kurzfristig verfügbar sein und könnten danach problemlos wieder gelöscht werden.

Das Projekt EDV erforscht Möglichkeiten zum selbstbestimmten Austausch sensibler oder personenbezogener Informationen sowie Möglichkeiten zum selbstständigen Löschen dieser Daten. Ziel ist es, ein System aus Hard- und Software zu entwickeln, das den sicheren Austausch und die Verwaltung der Informationen ermöglicht. Zur Hardware zählt beispielsweise ein Kartenlesegerät für elektronische Personalausweise, das die eindeutige Identifizierung des Nutzers gewährleistet.

Softwareseitig wird unter anderem per Ende-zu-Ende- Verschlüsselung der sichere Datenaustausch sichergestellt. Zudem behalten die Nutzer auch nach dem Versand die Kontrolle über ihre Daten: Sie können zum Beispiel temporäre Zugriffsrechte vergeben oder mittels einer Frist die automatische Löschung sicherstellen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen des Technologieprogramms „Smart Data – Innovationen aus Daten“ gefördert.

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