Verlorene, beschädigte und gestohlene Mobilgeräte

Der Grünschnabel – natürlicher Feind des Smartphones

| Redakteur: Stephan Augsten

Jungen Angestellten kommen besonders häufig mobile Geräte abhanden.
Jungen Angestellten kommen besonders häufig mobile Geräte abhanden. (Bild: Oracle)

Junge Mitarbeiter, die ja gerne als „Digital Natives“ bezeichnet werden, können zu einer echten Gefahr für die Technik werden. Im Rahmen einer Umfrage hat Oracle herausgefunden, dass junge Arbeitnehmer verhältnismäßig oft mobile Geräte verlieren und bestohlen werden. Die Wendung „flüssige Bedienung“ bekommt bei ihnen auch eine ganz neue Bedeutung.

Junge Menschen haben Smartphone und Co. nahezu immer griffbereit. Sobald sie in die Arbeitswelt einsteigen, verschwimmen auch die Grenzen zwischen privater und geschäftlicher Nutzung. Laut einer Oracle-Umfrage greifen 71 Prozent der Befragten im Alter von 16 bis 24 über private Geräte auf geschäftliche Daten zu.

Fast drei Viertel der jungen Arbeitnehmer haben schon einmal ein mobiles Endgerät verloren, 52 Prozent wurden schon einmal bestohlen. In der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen dagegen wurde nur jeder Fünfte bislang Opfer eines Diebstahls, in 36 Prozent der Fälle ist ein mobiles Gerät schlicht abhandengekommen.

Insbesondere in der Freizeit ist das Smartphone gefährdet: 42 Prozent der Befragten räumten ein, dass ihr mobiles Endgerät nach einem Sportereignis oder Konzertbesuch verschollen war. Auch #Bendgate lässt grüßen: 49 Prozent haben sich bereits versehentlich auf ihren mobilen Begleiter gesetzt und ihn dabei beschädigt.

Ein weiterer Beleg dafür, dass es nicht unbedingt ein Vorteil sein muss, ein mobiles Gerät überall dabei zu haben: Gut jedem zweiten 16- bis 24-Jährigen ist das Mobilgerät schon einmal in die Toilette gefallen. Feuchtfröhlich geht es weiter: 56 Prozent der Befragten haben schon ein Smartphone in einem Fluss oder See versenkt, 53 Prozent haben ihr Gerät schon einmal mit einem Getränk überschüttet.

Da im schlimmsten Fall auch immer die geschäftlichen Daten zur Disposition stehen, spricht sich Oracle für klare Sicherheitsmechanismen für den Umgang mit geschäftskritischen Daten aus. Für die Studie hat Censuswide im Auftrag von Oracle 1.500 Führungskräfte globaler Unternehmen befragt, 500 davon aus Europa und Afrika, 500 aus Nordamerika und 500 aus dem asiatisch-pazifischen Raum.

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