Netzwerke, VPN- und WLAN-Verbindungen richtig absichern

Der Schlüssel zu sicheren Verbindungen

| Autor / Redakteur: Oliver Schonschek, IT-Fachjournalist und IT-Analyst / Stephan Augsten

2. Layer 2: Glasklare Sicherheit für alle Standorte

Unternehmen mit mehreren Standorten wollen mit ihren Niederlassungen am liebsten so schnell und sicher kommunizieren, als ob alle Einheiten in der Zentrale angesiedelt wären. Dazu kommen Ethernet Services zum Einsatz, die meist auf Glasfaserverbindungen basieren, entweder als „Hub and Spoke“- oder Any-to-Any-Vernetzung.

Ohne entsprechende Verschlüsselung sind die Verbindungen zwischen den Niederlassungen und der Zentrale (Hub and Spoke) bzw. zwischen allen angeschlossenen Standorten (Any-to-Any) allerdings ungeschützt. Hier setzen Lösungen im Bereich Layer-2-Verschlüsselung an, die schnelle Datentransporte auf der Data-Link-Schicht absichern, darunter InfoGuard Layer 2 Encryption, secunet SINA L2 Box, der CE-Infosys PowerCryptor und der atmedia 100M Ethernet-Verschlüsseler.

3. WLAN: Fehler aus dem Home-Office nicht wiederholen

Funknetzwerke wie WLANs finden nicht nur im Heimbüro Verwendung, sondern auch innerhalb von Firmengebäuden. Es besteht dabei die Gefahr, dass der drahtlose Teil des Firmennetzwerkes genauso unsicher konfiguriert wird, wie dies in vielen Privathaushalten und Home-Offices der Fall ist.

Umfragen zeigen, dass deutschen Nutzern die Sicherheit von WLAN-Hot-Spots sehr wichtig ist. Gleichzeitig besteht aber Nachholbedarf bei der WLAN-Verschlüsselung am eigenen Hot Spot. Für Unternehmen konzipierte Produkte helfen dabei, die Verschlüsselung für WLAN- und VPN-Verbindungen einzurichten, und vermeiden so die häuslichen Fehler.

Beispiellösungen sind Teldat bintec W2003n-ext, LANCOM L-452agn dual Wireless und die FRITZ!Box 7490 für das Home-Office. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass auch WLAN-Router Sicherheitslücken haben können, die die Verschlüsselung gefährdet, wie zum Beispiel die Eingabe des Suchbegriffs „WLAN“ bei CERT-Bund zeigt.

Fazit: Keine Vernetzung ohne Verschlüsselung

Ganz gleich, ob nun mobile und externe Mitarbeiter, verteilte Standorte oder der WLAN-Drucker in der Firma vernetzt werden sollen: Ohne die passende Verschlüsselungslösung geht es nicht. Dabei sollte die jeweilige Verschlüsselung natürlich auch dem Stand der Technik entsprechen, wie das Beispiel der unsicheren SSL-Verbindungen zeigt. Bei der Prüfung der Verschlüsselung hilft auch die BSI-Richtlinie „TR-02102 Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen“.

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