BITKOM-Umfrage zeigt Bedeutung von Datenschutz in sozialen Netzwerken

Deutsche Community-Nutzer wollen Datensicherheit und Privatsphäre

| Redakteur: Peter Schmitz

Bei der Auswahl eines sozialen Netzwerks sind den deutschen Nutzern drei Aspekte besonders wichtig: Datensicherheit, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit.
Bei der Auswahl eines sozialen Netzwerks sind den deutschen Nutzern drei Aspekte besonders wichtig: Datensicherheit, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit.

Fast drei Viertel aller deutschen Internetnutzer waren 2011 Mitglied eines sozialen Netzwerks oder einer Online-Community wie Facebook, Xing, StudiVZ oder ähnliche. Das ergab eine Forsa-Umfrage für den BITKOM. Den Anwendern sind dabei vor allem die Themen Datensicherheit, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit wichtig.

40 Millionen Bundesbürger sind Mitglieder in sozialen Netzwerken. Das ergab eine repräsentative des Forsa-Instituts für den BITKOM-Verband. Der Wert entspricht etwa drei Vierteln aller Internetnutzer. 2010 waren es erst 30 Millionen Mitglieder in sozialen Netzwerken, was einem Zuwachs von 30 Prozent oder 10 Millionen Nutzer innerhalb des vergangenen Jahres entspricht.

96 Prozent der befragten Nutzer gaben an, bei der Auswahl einer Online-Community wäre die Sicherheit ihrer persönlichen Daten ein wichtiges Kriterium. Für 93 Prozent sind die Einstellungen zur Privatsphäre besonders wichtig und 88 Prozent der befragten Internetnutzer stuften die Benutzerfreundlichkeit als besonders bedeutsam ein.

Für 82 Prozent der Nutzer ist wichtig, ob ihre Freunde in demselben Netzwerk angemeldet sind. Die einzelnen Funktionen der Netzwerke und ihre Internationalität sind mit 78 und 43 Prozent im Vergleich weniger entscheidend.

„So gut wie alle Community-Nutzer legen heute großen Wert auf Sicherheit und Datenschutz“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Offene Kommunikation und Schutz der Privatsphäre müssen zusammengeführt werden.“ Kempf betonte, der BITKOM werde sich weiter für hohe Datenschutz-Standards in Deutschland und einen aktiven Selbstschutz der Nutzer einsetzen.

Zwei Dritteln der Community-Nutzer (65 Prozent) fehlen nach eigener Einschätzung noch Informationen, was sie für den Schutz ihrer Daten in ihren sozialen Netzwerken tun können. Auf der nächsten Seite finden Sie fünf wichtige Datenschutztipps für soziale Netzwerke.

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