Kaspersky-Studie zu Datensicherheit auf mobilen Geräten

Deutsche setzen auf Richtlinien und Verschlüsselung

| Redakteur: Stephan Augsten

Viele deutsche Mittelständler wissen, auf welchen Mobilgeräten sich geschäftliche Daten befinden.
Viele deutsche Mittelständler wissen, auf welchen Mobilgeräten sich geschäftliche Daten befinden. (Bild: bloomua - Fotolia.com)

Knapp die Hälfte der deutschen IT-Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen kann nachvollziehen, auf welchen mobilen Geräten sich Firmendaten befinden. Dies hat der Security-Hersteller Kaspersky im Rahmen einer Studie herausgefunden.

Strikte Richtlinien helfen kleinen und mittleren Unternehmen offensichtlich dabei, geschäftliche Informationen im Blick zu behalten. 49 Prozent der deutschen IT-Entscheidungsträger in kleinen und mittelgroßen Unternehmen (zwischen 10 und 500 Arbeitsplätze) wissen genau, welche Daten sich auf den mobilen Geräten ihrer Mitarbeiter befinden.

43 Prozent der deutschen Befragten können zwar nicht genau nachvollziehen, wo sich überall Firmendaten befinden; nach eigener Einschätzung haben sie die Gesamtlage aber dennoch unter Kontrolle. Nur sieben Prozent der Umfrage-Teilnehmer wissen nicht, welche Unternehmensdaten ihre Mitarbeiter auf mobilen Geräten gespeichert haben.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Kaspersky-Studie, für die TNS-Infratest im Januar 2013 gut 1.700 Mitarbeiter aus 12 Ländern in Westeuropa befragt hat. Die Befragung erfasste IT-Entscheidungsträger in kleinen und mittleren Unternehmen, 150 der Studienteilnehmer stammten aus Deutschland.

Kaum kritische Daten auf deutschen Geräten

Kaspersky Lab hat im Rahmen der Studie auch versucht herauszufinden, welche Auswirkungen der Verlust eines geschäftlich genutzten Smartphones auf die Unternehmen hat. Dabei gaben fünf Prozent der deutschen Befragten an, dass ein solcher Verlust katastrophale Folgen haben würde.

Gut ein Viertel der deutschen Mittelständler meint, dass Mitarbeiter zwar große Datenmengen auf mobilen Geräten mit sich führen, allerdings nur wenig kritische Informationen. 46 Prozent sind der Meinung, dass ein Smartphone-Verlust dank guter Passwörter und Verschlüsselung kaum Konsequenzen habe. 18 Prozent gehen sogar soweit, dass bei ihnen alle mobilen Firmendaten verschlüsselt werden.

Der deutsche Mittelstand scheint soweit also ganz gut für das mobile Zeitalter gerüstet. Richtlinien, die Kontrolle von Datentransfers und Verschlüsselung sind aber nur der erste Schritt. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, sollte sich nach einer Lösung fürs Mobile Device Management umsehen.

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