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IDC-Studie zum Status der IT-Security-Praxis in Deutschland Deutsche Unternehmen setzen nur auf bewährte Sicherheitstechniken

| Redakteur: Peter Schmitz

Trotz Gefahr durch Malware und Hacker setzen deutsche Unternehmen nur selten auf fortgeschrittene automatisierte Mechanismen, die Schwachstellen in der IT-Sichereit aufdecken und beheben können. Das belegt eine Studie von IDC unter deutschen Unternehmen. Der Bericht zeigt, dass Sicherheitsexperten zwar wissen, welche Daten sie schützen müssen, trotzdem aber oft schon Opfer eines Datendiebstahls wurden.

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IDC befragte 150 deutsche Firmen nach den möglichen Auswirkungen, wenn dem Unternehmen sensible Daten gestohlen würden.
IDC befragte 150 deutsche Firmen nach den möglichen Auswirkungen, wenn dem Unternehmen sensible Daten gestohlen würden.

IT-Security-Verantwortliche in Deutschland verfügen über ein klares Verständnis ihres Aufgabengebiets, nämlich dem Schutz des operativen Geschäfts ihres Unternehmens und der Sicherung des Kundenvertrauens. Das belegt die jetzt von der IDC vorgestellte Studie zum Status der IT-Security-Praxis in Deutschland Sind Ihre sensitiven Daten sicher?.

Trotz ständiger Gefahr für die Unternehmenssicherheit und Kundendaten setzen deutsche Unternehmen für die Absicherung dieser sensiblen Daten meist nur auf Basisfunktionen wie Datenwiedererstellung, Malware-Abwehr oder Zugriffsmanagement.

Modernere Instrumente und Controls, die Schwachstellen in der IT-Security aufdecken und gegebenenfalls sogar beseitigen könnten, also zum Beispiel Security Configuration Management, Störfallbearbeitungen oder Auslastungstests werden dagegen bisher kaum eingesetzt, so die IDC-Experten.

Dabei wissen die deustchen Sicherheitsexperten genau, welche Daten besonders schützenswert sind und wie die Gefahren im Falle einer Sicherheitslücke einzustufen sind. Über 95% der Befragten gehen davon aus, dass ein Datenverlust zu einem Vertrauensverlust beim Kunden und negativen Auswirkungen auf das Image des Unternehmens führen wird. Hinzu kommen Umsatzverluste (67,3%), Schadenersatz, Wiederherstellungskosten, Vertragsstrafen und höhere Betriebskosten (66,7%), gesetzliche Strafen und Bußgelder (52,7%) sowie der Verlust des eigenen Jobs (12,7%).

Für die im Auftrag des auf automatisierte Security und IT-Compliance spezialisierten Unternehmens Tripwire durchgeführte Untersuchung haben Analysten der IDC die IT-Security-Verantwortlichen in 150 deutschen Unternehmen befragt.

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