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E-Book von BigData-Insider Die Datenschutzlücken in Big-Data-Projekten

Autor / Redakteur: Dipl.-Phys. Oliver Schonschek / Nico Litzel

Die Umsetzung und Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO / GDPR) bereitet weiterhin Probleme in Unternehmen. Bei Big-Data-Anwendungen können sich diese Probleme besonders deutlich zeigen, weil es hierbei zu einer Anhäufung personenbezogener Daten kommen kann. Das neue E-Book führt die größten Probleme auf und benennt Lösungswege.

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Das E-Book „Big Data und Datenschutz“ steht für registrierte User von BigData-Insider kostenlos zum Download bereit.
Das E-Book „Big Data und Datenschutz“ steht für registrierte User von BigData-Insider kostenlos zum Download bereit.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Bereits seit Jahren wird der Datenschutz als das größte Hindernis für die Nutzung von Big-Data-Technologien benannt. Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO / GDPR) ist dies nicht anders geworden. Trotzdem muss Big Data nicht mit großen Problemen bei der Umsetzung des Datenschutzes verbunden sein. Die bestehenden Datenschutzlücken in Big-Data-Projekten lassen sich durchaus schließen, auch wenn es für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellen kann, dies zu tun.

Datenschützer weisen darauf hin, dass es nicht nur möglich ist, den Datenschutz zum Beispiel bei Big-Data-Analysen zu wahren. Sie machen auch deutlich, dass der Datenschutz die zu analysierenden Daten nicht wertlos macht. So brauchen viele Geschäftsmodelle im Big-Data-Bereich gar keinen konkreten Personenbezug, es reichen zum Beispiel Kenntnisse über Zielgruppe anstelle von Wissen über einzelne Personen.

Wo Lücken im Datenschutz bei Big Data bestehen

Das neue E-Book rund um Datenschutz und Big Data beleuchtet die Bereiche, die für die datenschutzgerechte Big-Data-Nutzung besonders wichtig sind, bei denen aber viele Unternehmen noch Probleme in der Umsetzung haben. Dazu gehören Themenbereiche wie Anonymisierung, Pseudonymisierung, Datenschutzfolgenabschätzung, Aufbewahrung, Löschung und Betroffenenrechte.

Wie Anonymisierung gelingen kann

Für den Datenschutz ist es von Vorteil, wenn möglichst viele der personenbezogenen Daten vor der Big-Data-Analyse anonymisiert werden. Das neue E-Book erläutert nicht nur, was der Unterschied zwischen Anonymisierung und Pseudonymisierung ist, sondern auch, welche Bedeutung dies jeweils für den Datenschutz hat. Zudem werden Hinweise auf aktuelle Empfehlungen der Aufsichtsbehörden und auf mögliche Anonymisierungsverfahren gegeben. Wichtig ist dabei auch, wie man jeweils das geeignete Anonymisierungsverfahren auswählen soll.

Worauf es bei der Datenschutzfolgenabschätzung ankommt

Vor der Verwendung von Big-Data-Technologien müssen sich Unternehmen auch Gedanken machen, welche konkreten Risiken auftreten könnten und wie sie diesen begegnen wollen. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat dafür die Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA) eingeführt. Das neue E-Book erklärt, warum bei Big Data immer der Bedarf für eine DSFA geprüft werden muss, und gibt Hinweise zur Umsetzung. So kann zum Beispiel auch die zuvor erwähnte Pseudonymisierung eine Maßnahme sein, um die Datensicherheit bei Big Data zu erhöhen, vorausgesetzt, sie wird richtig umgesetzt.

Löschen und andere Betroffenenrechte

Den Abschluss des neuen E-Books machen die Betroffenenrechte nach DSGVO und deren Umsetzung bei Big-Data-Anwendungen. Durch die Vielzahl der Daten und deren möglichen Personenbezug stellen die Rechte auf Auskunft, Berichtigung oder auf Löschen eine große Herausforderung dar, die nur dann bewältigt werden kann, wenn man im Unternehmen passende, interne Datenschutz-Prozesse einführt. Hierbei möchte das neue E-Book helfen.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research