Mit dem iPad und Fritz!Boxen über das Internet arbeiten

Die eigene Private Cloud per Fritz!Box und iPad

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Daten in das NAS hochladen

Um Daten in das NAS hochzuladen, verwenden Anwender entweder den Bereich Fritz!NAS der FritZ!Box oder sie verbinden den NAS-Speicher als Netzlaufwerk auf einem Windows-Rechner. In diesem Fall lassen sich ganz einfach Daten über den Windows-Explorer auf der Fritz!Box speichern und dann über den Webbrowser oder die verschiedenen Apps zugreifen. Um das NAS auch über das Netzwerk verwendbar zu machen, muss erst die Funktion Speicher (NAS) aktiv eingeschaltet werden. Diese ist im Bereich Heimnetz\Speicher zu finden (Abb. 6).

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Hintergründe zu MyFritz!

MyFritz! können Anwender nur mit Fritz!Boxen nutzen, auf denen die aktuellste Firmware installiert erst. Nur ab Version Fritz!OS 6.03 ist das System sicher. Für die Verbindung zwischen den Clients und der Fritz!Box, wird HTTPS verwenden. Das Kennwort wird bei der Anmeldung der Apps in keinem Fall im Klartext an die Fritz!Box übertragen, sondern immer verschlüsselt. Die FritZ!Box arbeitet dazu mit einem selbst signierten Zertifikat. Dieses müssen Anwender beim Zugriff über Webbrowser bestätigen. Mit einem Konto können mehrere FritzBoxes verknüpft werden.

Fazit

Wer mehr zur Einrichtung von MyFritz! lernen will, findet eine Anleitung von AVM und Hinweise zu den Möglichkeiten in Youtube (siehe unten). Generell ist der Zugriff auf Daten über MyFritz! und das Internet für kleine Unternehmen, aber auch andere Anwender durchaus sinnvoll. Aus Sicherheitsgründen sollten nicht unbedingt sehr heikle Daten auf dem NAS gespeichert werden, für den schnellen Datenaustausch mit externen Mitarbeitern kann MyFritz! aber extrem nützlich sein. Auf den Tablets der externen Mitarbeiter muss dazu nur die entsprechende Apps installiert sein. Da der Zugriff auch mit Webbrowsern funktioniert und die Einrichtung nicht sehr kompliziert ist, lässt sich über diesen Weg durchaus effizient, schnell und einfach eine Private Cloud aufbauen.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist